Motorsport: Grasbahnrennen
Roar am Ring – Gänsehaut-Sound beim Grasbahnrennen in Lüdinghausen

Lüdinghausen -

An Christi Himmelfahrt (30. Mai) richtet der AMSC Lüdinghausen auf dem Westfalenring-Oval zum 80. Mal seinen geschichtsträchtigen Renntag aus. Anlässlich des runden Geburtstages gibt’s ein paar schöne Extras.

Freitag, 10.05.2019, 19:00 Uhr
Die 1000-Kubik-Gespanne machen nicht nur optisch was her, sie haben auch einen satten Klang.
Die 1000-Kubik-Gespanne machen nicht nur optisch was her, sie haben auch einen satten Klang. Foto: mib

Keine drei Wochen mehr, dann steigt zum 80. Mal das traditionsreiche Grasbahnrennen auf dem 1000-Meter-Oval des Westfalenrings – und zwar wie immer an Christi Himmelfahrt (30. Mai).

Ausgezeichnet besetzt ist einmal mehr die Seitenwagenklasse. Thomas Raesfeld, selbst ehemaliger Gespannfahrer und zweiter Vorsitzender des Ausrichters AMSC Lüdinghausen, hat ausnahmslos nationale wie kontinentale europäische Top-Duos verpflichtet. Die deutschen Meister Markus Venus/Markus Heiß und die Vize-Europameister Mitch Godden /Paul Smith (Großbritannien) kämpfen mit sechs weiteren Teams um den Tagessieg.

In der internationalen Solo-Klasse tritt neben den Lokalmatadoren Christian Hülshorst auch der letztjährige WM-Teilnehmer Stephan Katt an. Die Engländer Richard Hall, Paul Hurry und Paul Cooper sind ebenfalls am Start, dazu die Niederländer Dave Meijerink, Jarno de Vries und Mark Beishuizen. Zum ersten Mal gibt es in der Königsklasse ein B- und ein A-Finale – „damit die Spannung bis zum Ende bleibt“, verrät Rennleiter Maik Domscheit. Zudem wird am Donnerstag in zwei Wochen der begehrte ADAC-Silberhelm ausgelobt.

Den B-Lizenz-Solo-Wettbewerb nehmen Fahrer aus mindestens vier Nationen in Angriff. Ein Quartett aus Großbritannien reist eigens an, um mit den 1000-Kubik-Gespannen für stockenden Atem und einen Gänsehaut-Sound zu sorgen. Die Enduro-Piloten garantieren zusätzliche Abwechslung. Eine besondere Augenweide sind die Oldtimer-Seitenwagen aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren, die die lange Geschichte der Veranstaltung – anlässlich des runden Geburtstages im Renntempo – aufleben lassen. Die historischen Maschinen sind zudem im Zelt auf der Fanmeile zu bestaunen.

Auch das Fahrerlager steht den Besuchern offen, kein Autogrammwunsch bleibt unerfüllt. Am Vorabend des Grasbahnrennens – das ist längst guter Brauch – findet ab 18 Uhr das Zwei-Stunden-Mofarennen nebst anschließender Zeltparty statt. Die Trainings- und Quali-Runden beginnen tags darauf um 9.30 Uhr, ab 13 Uhr stehen die ersten Wertungsläufe an.  

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