Volleyball: Relegation Regionalliga
Union Lüdinghausen gegen SC Hennen: Schwacher Anfang, starkes Ende

Lüdinghausen -

Die Frauen von Union Lüdinghausen haben die erste Hürde vor dem Regionalliga-Klassenerhalt genommen. Dabei war der Beginn der Partie gegen den SC Hennen alles andere als optimal gewesen.

Samstag, 11.05.2019, 20:05 Uhr
Geschafft! Die Union-Spielerinnen und Trainerin Danuta Brinkmann feiern nach dem verwandelten Matchball den Heimsieg gegen Hennen.
Geschafft! Die Union-Spielerinnen und Trainerin Danuta Brinkmann feiern nach dem verwandelten Matchball den Heimsieg gegen Hennen. Foto: Christian Besse

Die Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen haben die erste Hürde vor dem Regionalliga-Klassenerhalt genommen. Mit 3:1 (21:25, 25:21, 25:18, 25:17) besiegte die Sechs von Danuta Brinkmann am Samstagabend den Oberliga-Zweiten SC Hennen. Dieser hatte bereits die Heimpartie am Freitagabend gegen den Vizemeister der Parallelstaffel, VV Humann Essen, mit 0:3 verloren. Am Sonntag entscheidet sich nun, ob Union oder der VV Humann in der Saison 2019/20 in der Regionalliga aufschlägt. Beginn des direkten Duells ist um 14 Uhr in Essen.

Die Lüdinghauserinnen mussten am Samstag in eigener Halle auf die angeschlagene Louisa Kaiser verzichten. Dazu kam im zweiten Satz der Ausfall von Rieke Kaiser, die sich am Rücken verletzte.

Auch spielerisch lief es für die Schwarz-Roten zunächst alles andere als rund. Im ersten Durchgang gingen sie zwar nach einer Aufschlagserie von Sandra Cabanska mit 4:1 in Führung, doch danach lief nicht mehr viel bei der Brinkmann-Sechs. Der SCH war trotz der klaren Niederlage am Abend zuvor hochmotiviert, wollte noch die kleine verbliebene Chance auf den Aufstieg nutzen. „Hennen war stärker, als wir erwartet hatten“, so Brinkmann nach der Partie. „Und sie haben schlau gespielt, die Bälle oft in Ecken des Spielfeldes geschlagen, wo wir dem Ball hinterherlaufen mussten.“

Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt. Die Aufschläge der Union-Spielerinnen hatten nun viel mehr Druck, auch in Annahme und Angriff lief es besser. Schwarz-Rot lag von Beginn an in Führung und baute die Führung von 3:0 auf 11:7 und 16:10 aus. Den zweiten Satzball verwandelte Sandra Cabanska zum Ausgleich.

Und Lüdinghausen blieb am Drücker. 9:0 hieß es nach einer Aufschlagserie von Hannah Regenbogen. Der SCH knabberte im Laufe des dritten Durchgangs zwar noch an der Union-Führung, konnte sie aber nicht wirklich gefährden. Mit einem Schmetterball machte Larissa Ruwe die 2:1-Satzführung klar.

Der vierte Durchgang begann ausgeglichener, doch nach dem 4:4 setzten sich die Gastgeberinnen erneut ab, ließen den SCH nur noch einmal kurz herankommen (16:15 aus Union-Sicht) und konnten nach eindreiviertel Stunden, nach einem Schmetterball von Cabanska, den Sieg feiern.

Union: Allzeit, Angenendt, Beuers, Cabanska, Fuchs, R. Kaiser, Lütkenhaus, Regenbogen, Ruwe, Schwarz.

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