Fußball: Bezirksliga 8
Union Lüdinghausen gut, aber chancenlos

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat das Heimspiel gegen Spitzenreiter TuS Bövinghausen mit 0:3 (0:1) verloren. Der Coach der Schwarz-Roten, Tobias Tumbrink, war keinesfalls enttäuscht.

Sonntag, 12.05.2019, 19:34 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 18:54 Uhr
Ging bei seinem ersten Heimspiel seit der Rückkehr aus Vinnum leer aus: Union-Angreifer Sven Görlich (vorn).
Ging bei seinem ersten Heimspiel seit der Rückkehr aus Vinnum leer aus: Union-Angreifer Sven Görlich (vorn). Foto: Leon Sicking

Union Lüdinghausen steckt mitten im Abstiegskampf der Bezirksliga . Tabellenprimus Bövinghausen gastierte am Sonntag am Westfalenring. Ein gutes Spiel der Lüdinghauser reichte gegen diesen Gegner nicht für etwas Zählbares: Am Ende hieß es 0:3 (0:1).

Die Gäste aus Dortmund kurbelten früh das Tempo an und übten Druck auf die Lüdinghauser Hintermannschaft aus. Union-Trainer Tobias Tumbrink wusste um die Stärke des Gegners und stellte dem überragenden Angriff von Bövinghausen eine Fünferkette entgegen. Taktisch haben die Unionisten das gut gemacht: Sie standen tief und warteten auf Optionen, den Gegner mit mehreren Spielern anzulaufen, um Fehler zu provozieren. Solche Fehler der technisch versierten Dortmunder sah man aber nur selten, selbst brenzlige Situationen wurden auf spielerische Weise geklärt.

Ligaprimus drückt

Nach etwa 20 Minuten schalteten die Gäste noch einen Gang höher, drängten Union tief in die eigene Hälfte und erarbeiteten sich einige torgefährliche Szenen. In dieser Phase erzielten sie auch die Führung durch Mateus Ajala Cardoniz, der nach einer Flanke etwas glücklich zum Abschluss kam und verwandelte. „Diese Druckphase hätten wir überstehen müssen, wer weiß, was dann noch gegangen wäre“, fragte sich Tumbrink nach der Partie. Zusätzlich wurde der Kopfball von Nils Husken, der sein Ziel kurz vor der Pause gefunden hätte, auf der Linie geklärt.

In der zweiten Hälfte machte Union etwas besser mit, konnte sogar 10 Minuten vor Schluss so etwas wie eine Drangphase erzeugen: Die Abschlüsse von Husken und Sven Görlich waren aber zu harmlos. Gegen so einen starken Gegner ist Verlieren erlaubt, auch wenn jeder Punkt im Abstiegskampf zählt. Außerdem müssen sich die Unionisten ob ihrer Leistung auf dem Platz nicht verstecken. „Wir gehen höchstmotiviert in die letzten Partien“, sagte Tumbrink.

Union: Fabry – Roters, Schürmann (72. Camara), Placzek, Krüger, Pächer – Görlich, Hellkuhl (60. Grewe) – Weimer, Husken, N. Hüser. Tore: 0:1 Cardoniz (28.), 0:2 Cardoniz (50.), 0:3 Reinholz (87.). Beste Spieler: Krüger, Placzek, Pächer.

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