Volleyball: Regionalliga NRW
Kommando zurück – Union Lüdinghausen bleibt in Liga vier

Lüdinghausen/Senden -

Union Lüdinghausen, eigentlich schon abgestiegen, verbleibt jetzt doch in der vierthöchsten Spielklasse. Beim künftigen Klassenkonkurrenten ASV Senden deutet sich eine Neuausrichtung an.

Freitag, 17.05.2019, 19:00 Uhr
Hannah Regenbogen (l.) und Rieke Kaiser wurden im Rahmen des letzten Saison-Heimspiels verabschiedet. Kaiser könnte aber mittels eines Doppelspielrechts weiter für Union aufschlagen.
Hannah Regenbogen (l.) und Rieke Kaiser wurden im Rahmen des letzten Saison-Heimspiels verabschiedet. Kaiser könnte aber mittels eines Doppelspielrechts weiter für Union aufschlagen. Foto: Christian Besse

Gute Kunde für die Volleyballerinnen des SC Union Lüdinghausen : Obschon in der Relegation am VV Humann Essen gescheitert, verbleibt die Sechs von Danuta Brinkmann in der Regionalliga. Grund für die Kehrtwende: Der FCJ Köln 2, Dritter der abgelaufenen Spielzeit, hat, anders als geplant, doch an der Aufstiegsrelegation teilgenommen und diese erfolgreich bestritten. Somit starten die Rheinländer fortan in Liga drei – und den frei gewordenen Platz in der vierthöchsten Spielklasse nehmen die Steverstädter ein.

Über den Klassenerhalt des SC Union freut man sich auch im benachbarten Senden. „Schön, zwei Derbys“, kommentiert Jürgen Urban , Abteilungschef des ASV Senden, die Nachricht aus Lüdinghausen. Unterdessen ist bekannt, wohin es Suha Yaglioglu zieht. Der langjährige Coach des Drittligaabsteigers heuert beim SV Bad Laer an. Wie die Niedersachsen mitteilen, übernimmt Yaglioglu nicht nur das örtliche Zweitliga-Team, sondern – wie in Senden – auch den Nachwuchs. Bei der Vorstellung gab der Coach an, dass ihm, wegen eines Uni-Wechsels, eine Spielerin aus Senden folgen könnte. Welche das ist, wollte Yaglioglu aber nicht verraten. Auch Urban kennt den Namen der Betreffenden nicht.

Zäsur beim ASV

Wie berichtet, verlässt ein Großteil der Mannschaft den ASV im Sommer. Urban will die Zäsur zum Anlass nehmen, „künftig verstärkt auf unsere Eigengewächse zu setzen“. Dafür, so der Vorsitzende, „würden wir sogar einen Abstieg in die Oberliga in Kauf nehmen.“ Neben Felice-Lyn Lethaus und Melina Laubrock bleibt laut Urban auch Jugendnationalspielerin Mia Kirchhoff dem Verein erhalten. Aufgefüllt werde der Kader mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft (Verbandsliga) und der U 18 (NRW-Liga).

In Lüdinghausen – das stand schon vor dem positiven Bescheid des Verbandsspielausschusses am Freitag fest – macht der Großteil der Mannschaft weiter. Verabschiedet wurden am letzten Spieltag 2018/19 nur Rieke Kaiser (wechselt zum VCO Münster, erhält aber unter Umständen ein Doppelspielrecht) und Hannah Regenbogen (Freiwilliges Soziales Jahr). Ein Fragezeichen steht laut Abteilungsleiter Dirk Havermeier hinter dem Verbleib von Marieke Schwarz, die in Münster studiert und der langen Fahrzeit wegen mit einem Wechsel zu BW Aasee liebäugelt. Dafür stößt U16-Auswahlspielerin Meret Singer fest zum Kader des Viertligisten. Zudem sei Union auf der Suche nach einer dritten Mittelblockerin und einer Außenangreiferin, so Cheftrainerin Danuta Brinkmann.

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