Fußball: Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld
Rips-Traumtor reicht Fortuna Seppenrade nicht zum Sieg

Seppenrade -

Die Spieler des SV Fortuna Seppenrade erzielten am späten Freitagabend in der Partie gegen Schlusslicht Eintracht Coesfeld 2 zwei sehenswerte Treffer. Nur einer löste Freude bei den Hausherren aus.

Sonntag, 19.05.2019, 14:13 Uhr aktualisiert: 22.05.2019, 11:52 Uhr
Julian Tüns, Ramesh Mohamedi, Tim Holtermann und Achim Wischnewski (v.l.) kreisen in dieser Szene einen Gästespieler ein.
Julian Tüns, Ramesh Mohamedi, Tim Holtermann und Achim Wischnewski (v.l.) kreisen in dieser Szene einen Gästespieler ein. Foto: Bastian Becker

Eine ziemlich schwache erste Hälfte, eine klare Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel: „Am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden“, meinte Mahmoud Abdul-Latif, der Trainer des A-Ligisten Fortuna Seppenrade , nach dem 1:1 (0:1) gegen Schlusslicht Eintracht Coesfeld 2.

Hülk trifft ins eigene Netz

Nach der ersten Chance für die Fortuna durch Johannes Kerkeling nach Zuspiel von Jonas Bielawski (4.) verloren die Gastgeber schnell ihre Linie. Einer der zahlreichen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung führte zur Eintracht-Führung durch Marcel Hülk, der den eigenen Schlussmann Patrick Franke mit einem sehenswerten Kopfball überwand.

Die Gäste zogen sich danach weit zurück und überließen Seppenrade den Ball. Die Fortunen konnten sich aber kaum einmal bis ins Offensivdrittel kombinieren, das Spiel spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Bei der einzigen nennenswerten Offensivaktion rettete der aufmerksame Coesfelder Torwart Johannes Kasnatscheew vor Markus Rips .

„Tor des Jahres“ durch Rückkehrer Rips

„In der Halbzeit haben wir auf Viererkette umgestellt und mehr Kontrolle im Mittelfeld gewonnen“, beschrieb Abdul-Latif den entscheidenden Unterschied nach der Pause. Chancen durch den eingewechselten Mike Mühlberger, Kerkeling, Achim Wischnewski und Rips waren die Folge. Rips krönte seinen ersten Saisoneinsatz (Abdul-Latif: „großen Dank, dass er uns wieder ausgeholfen hat“) mit einem sehr sehenswerten Treffer per Seitfallzieher nach Hereingabe von Hülk. „Das war ein Tor des Jahres“, freute sich sein Trainer.

In der Schlussphase hätten Rückkehrer Finn Arns und Kerkeling noch den Siegtreffer für Schwarz-Gelb erzielen können. „Schlechter als meine Mannschaft war nur der Schiedsrichter“, ärgerte sich Abdul-Latif über die fehlende Linie des Unparteiischen.

Fortuna: Franke – Hülk, Tüns, Holtermann, Harder, Thiering – Bielawski (46. Mühlberger), Wischnewski, Mohamedi (62. Ewers) – Kerkeling, Rips (75. Arns). Tore: 0:1 Hülk (10./ET), 1:1 Rips (72.). Beste Spieler: Kerkeling, Wischnewski.

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