Fußball: Bezirksliga 8
Das Wunder von Mengede – Union Lüdinghausen gewinnt 3:1

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen kann sich nach dem 3:1 (2:0) in Mengede wieder aus eigener Kraft retten. Nils Husken traf doppelt, Sören Hellkuhl erzielte ein Traumtor. Aber auch Coach Tobias Tumbrink trug zum so wichtigen Erfolg bei.

Sonntag, 19.05.2019, 20:22 Uhr aktualisiert: 19.05.2019, 20:24 Uhr
Erzielte in der Nachspielzeit den bildschönen Treffer zum 1:3-Endstand: Union-Innenverteidiger Sören Hellkuhl (r.).
Erzielte in der Nachspielzeit den bildschönen Treffer zum 1:3-Endstand: Union-Innenverteidiger Sören Hellkuhl (r.). Foto: flo

Tobias Tumbrink , Coach des SC Union Lüdinghausen , spielte schon vor dem Anpfiff „mein Ass“ aus. Er hatte in der Woche die Eltern und Großeltern der Spieler um aufmunternde Videobotschaften vor dem Abstiegsendspiel der hiesigen Bezirksliga-Fußballer bei Mengede 08/20 gebeten und diese in der Kabine abgespielt. Die zusätzliche Motivation wirkte – und wie: Seine Mannen stürmten wie aufgedreht den Rasen, lagen bereits nach fünf Minuten zwei Tore vorn und siegten schließlich mit 3:1 (2:0). Da zur gleichen Zeit die Mitbewerber Scharnhorst (0:3 in Nordkirchen) und Dorstfeld (ebenfalls 0:3 gegen Kirchderne) Federn ließen, können die Schwarz-Roten am letzten Spieltag den Klassenerhalt aus eigener Kraft bewerkstelligen.

Turbulenter Beginn

Zur turbulenten Startphase fiel Tumbrink nach dem Match nur ein Wort ein: „Wahnsinn“. Kaum hatte die Partie begonnen, da setzte sich Niklas Hüser schön auf der linken Seite durch und passte in die Mitte, wo Nils Husken goldrichtig stand und zum 0:1 einnetzte. Keine 60 Sekunden später fast eine Kopie des ersten Treffers, wieder war Lüdinghausens Solospitze erfolgreich. „ Marius Grewe muss kurz darauf sogar das dritte Tor machen“, berichtete sein Coach. Zudem habe der Spielleiter den Besuchern einen „glasklaren“ Elfer verwehrt.

Hellkuhl-Traumtor

Statt des möglichen 0:3 oder gar 0:4: Zeit zum Durchschnaufen. Zwischen der 30. und der 90. Minute sei es ein „einigermaßen ausgeglichenes Spiel“ gewesen, so der Union-Trainer, Sven Görlich und Grewe verpassten nach Kontern die endgültige Entscheidung. In der Nachspielzeit wurde es noch mal eng, Kevin Guthardt traf zum 1:2. Doch Momente später erlöste Sören Hellkuhl alle Mitgereisten. Der Innenverteidiger stoppte den Ball mit der Brust, legte ihn elegant an einem Dortmunder vorbei und besorgte per Volleyschuss das 1:3.

Union: Fabry – Weimer, Hellkuhl (90. Höning), Schürmann, Krüger – Roters, Placzek – Grewe (68. F. Hüser), Görlich (85. Homann), N. Hüser – Husken. Tore: 0:1/0:2 Husken (4./5.), 1:2 Guthardt (90.+2), 1:3 Hellkuhl (90.+4). Beste Spieler: Hellkuhl, Husken, Weimer.

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