Fußball: Bezirksliga 8
Abstiegsendspiel: Mach’s noch einmal, Union Lüdinghausen

Lüdinghausen -

Vor zwölf Monaten vertrieb Union Lüdinghausen das Abstiegsgespenst in allerletzter Sekunde. Auch die Heimpartie am Sonntag, 15.15 Uhr, gegen den Holzwickeder SC 2, geht als Endspiel um den Ligaverbleib durch. Ein Déjà-vu also? Jein.

Freitag, 24.05.2019, 19:57 Uhr aktualisiert: 26.05.2019, 18:50 Uhr
Vor zwölf Monaten bebte der Westfalenring. Diesmal sei die Chance, die Klasse zu halten, sogar noch größer, glauben Coach und Spieler.  
Vor zwölf Monaten bebte der Westfalenring. Diesmal sei die Chance, die Klasse zu halten, sogar noch größer, glauben Coach und Spieler.   Foto: flo

Union Lüdinghausen kann Klassenerhalt. Man frage nur mal nach bei Miguel Schürmann . 2018, im letzten Saisonspiel gegen Westfalia Wethmar, erzielte der Innenverteidiger des hiesigen Fußball-Bezirksligisten kurz vor Ultimo auf technisch höchst anspruchsvolle Art den entscheidenden Treffer zum 3:3. Danach bebte der Westfalenring.

Geschichte könnte sich insofern wiederholen. Am Sonntag, 15.15 Uhr, steht – fast auf den Tag genau zwölf Monate später – wieder ein Endspiel um den Ligaverbleib an, diesmal haben die Schwarz-Roten den Holzwickeder SC 2 zu Gast. Doch nicht nur der damalige Schütze des goldenen Tores glaubt, dass die Ausgangslage diesmal etwas komfortabler sei. Coach Tobias Tumbrink stößt ins selbe Horn: „Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Scharnhorst oder Dorstfeld am Wochenende punkten.“ Die Alemannia (22 Zähler, einer weniger als Union) hat TuS Bövinghausen zu Besuch – eine von zwei Übermannschaften in der Liga, die gewinnen muss, um die andere, den FC Nordkirchen, auf Distanz zu halten. Der DSC (21) gastiert in Wethmar – eine auf dem Papier schon eher machbare Aufgabe. Allerdings planen die Dortmunder, wie zu hören ist, längst für die A-Liga.

Eigene Aufgabe lösen

Nur: Verlassen könne man sich auf all diese Dinge natürlich nicht, so der Lüdinghauser Trainer. Wolle er auch gar nicht: „Wir sind – zumal mit den eigenen Fans im Rücken – stark genug, um selbst für klare Verhältnisse zu sorgen. Wenn wir eine ähnliche Leistung abrufen wie zuletzt beim 3:1-Sieg in Mengede, dann sind wir für den Job gerüstet.“ Da Lüdinghausen das bei weitem schlechteste Torverhältnis der drei gefährdeten Teams hat, könnte selbst ein Remis am Ende zu wenig sein.

Damit Tumbrink auf etwaige Überraschungen in Scharnhorst und Wethmar taktisch sofort reagieren kann, sind auf beiden Plätzen Lüdinghauser postiert. Und noch eine gute Nachricht: Union geht vollzählig in die letzte Saisonbegegnung.

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