Union-Olympiade
Spaß und Ehrgeiz von elf bis 73 – Union-Olympiade in Lüdinghausen

Lüdinghausen -

Auch wenn der Spaß im Vordergrund stand: Bei der Vereinsolympiade des SC Union Lüdinghausen ging es durchaus zur Sache. Ein sehr erfolgreicher Volleyballer fremdelte ein wenig mit der Korbjagd.

Sonntag, 02.06.2019, 12:07 Uhr aktualisiert: 04.06.2019, 19:04 Uhr
Besonders hoch im Kurs stand bei den Teilnehmern die Korbjagd am Westfalenring. Mancher Unionist dachte dabei an die eigene Schulzeit zurück.
Besonders hoch im Kurs stand bei den Teilnehmern die Korbjagd am Westfalenring. Mancher Unionist dachte dabei an die eigene Schulzeit zurück. Foto: Bastian Becker

Wenn Volleyball-Bundesligaspieler Felix Orthmann gemeinsam mit Fußball-Bezirksliga-Offensivkraft Niklas Hüser und Tischtennis-Abteilungsleiter Marcus Wahn auf dem Basketballfeld auf Körbejagd geht, kann das nur eines bedeuten: Es ist wieder Union-Olympiade. Elf Jahre nach der Premiere zum 100-jährigen Vereinsjubiläum der Lüdinghauser trafen sich diesmal neun Teams am Westfalenringstadion zum spaßigen, aber durchaus auch ehrgeizigen Wettstreit in sechs Disziplinen.

„Alle hatten Spaß, waren nicht zu verbissen und hatten den passenden Ehrgeiz“, fasste Leichtathlet Thomas Pauly zusammen. „Kaputt, aber glücklich“ war Wahn nach dem abschließenden Staffellauf, in dem die Teams in zwei Läufen 4 x 200 Meter absolvierten. „Es war für alle super, Leute aus anderen Abteilungen kennenzulernen,“ so der Mann vom Tischtennis.

Union-Olympiade

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  • Impressionen vom Wettstreit der Abteilungen des SC Union Lüdinghausen Foto: Bastian Becker
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  • Impressionen vom Wettstreit der Abteilungen des SC Union Lüdinghausen Foto: Bastian Becker
  • Impressionen vom Wettstreit der Abteilungen des SC Union Lüdinghausen Foto: Bastian Becker

Elf Jahre war der jüngste Teilnehmer der Wettbewerbe im Badminton, Basketball, Fußball, Tischtennis und Volleyball alt, 73 Jahre der älteste: Union-Fußball-Urgestein Helmut Ahlbrand. In einer Spielpause seines Teams griff er auf dem Fußballfeld als Schiedsrichter zur Pfeife und unterband resolut den Versuch von Gernot Havermeier (Tischtennis), Diego Maradonas „Hand Gottes“ zu kopieren.

Volleyballer kann nicht werfen

„Mir hat es gut gefallen, es macht Spaß mit vielen Leuten an vielen Orten“, äußerte sich auch Orthmann positiv. „Besonderen Spaß hat mir Basketball gemacht, obwohl ich nicht werfen kann.“ Dem pflichtete Teamkollege Wahn bei: „Basketball weckt bei mir Erinnerungen an die Schulzeit, wir haben eine super Teamleistung gezeigt.“ „Das Schöne an der Olympiade ist gerade, dass man Sachen macht, die man sonst nicht macht“, so Pauly.

Auch der Vereinsvorsitzende Michael Schnaase und Pascal Wewers vom Organi-sationsteam bewerteten die Veranstaltung bei feinstem Sommerwetter schließlich als Erfolg. „Die Stimmung war super, die Teilnehmer haben alle viel Spaß gehabt“, meinte Schnaase. „Viele haben neue Leute kennengelernt, das Leistungsniveau war sehr eng beieinander und der abschließende Staffellauf war ein Highlight“, resümierte Wewers.

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