Reitturnier in Ascheberg
Altbewährtes und zwei Premieren

Ascheberg -

Seit der RV St. Hubertus seinen Springplatz vor drei Jahren von Rasen auf Sand umrüstete, ist die Attraktivität des Reitturniers weiter gestiegen. In diesem Jahr gibt es neben den traditionellen Höhepunkten zwei Premieren im Programm.

Donnerstag, 13.06.2019, 09:30 Uhr
Das Turnier des RV St. Hubertus ist traditionell ein Anziehungspunkt nicht nur für erfahrenere Reiter – vor allem, seit die Ascheberger vor drei Jahren auf Sand umgestellt haben.
Das Turnier des RV St. Hubertus ist traditionell ein Anziehungspunkt nicht nur für erfahrenere Reiter – vor allem, seit die Ascheberger vor drei Jahren auf Sand umgestellt haben. Foto: Christian Besse

„Mehr geht nicht an drei Tagen . . .“ Rundum zufrieden ist Martin Fallenberg, erster Vorsitzender des RV St. Hubertus Ascheberg, mit den Nennungszahlen für das Reitturnier am Windmühlenweg, das am Freitag beginnt und am Sonntag endet. Insgesamt rund 1900 Starts haben die Ascheberger auf dem Programm. „Wir haben wieder ein volles Feld – wie immer, seit wir auf Sand reiten“, so Fallenberg. In diesem Jahr ist es das vierte Mal, 2015 fand das letzte Springreiten auf Rasen statt.

Höhepunkte im Stangenwald sind auch in diesem Jahr wieder das Jagdspringen der Klasse A* mit festen Hindernissen am Freitag ab 18.30 Uhr, der Stafetten-Schauwettbewerb auf E/A*-Niveau, der am Samstag um 14.30 Uhr beginnt, das M**-Springen mit Stechen am Sonntag um 14.30 Uhr und die sich daran anschließende dritte Wertungsrunde um den Pokal der Westfälischen Nachrichten (siehe Infokasten). Höhepunkt im Viereck ist die Dressurprüfung der Klasse M*, die am letzten Turniertag ab 11.45 Uhr in zwei Abteilungen ausgetragen wird.

Neu im Programm ist das M-Stilspringen am Samstag, Beginn ist 15.45 Uhr. „Damit wollen wir den heimischen jüngeren Reitern den Sprung zu Prüfungen auf M-Niveau erleichtern“, erklärt Martin Fallenberg. Ebenfalls Premiere am Windmühlenweg feiert das Stilspringen der Klasse L am Samstag um 12.45 Uhr, eine Qualifikation zum Beresa-Cup, dessen Finale im Dezember beim RV Handorf-Sudmühle stattfindet.

Nun hoffen die Organisatoren für Teilnehmer und Zuschauer wieder auf spannende Wettbewerbe, natürlich auch auf möglichst viele Schleifen für die eigenen Reiter. „Vor allem in der Dressur sind wir wieder ganz gut aufgestellt“, sagt Fallenberg.

Auch die aktuellen Wetterprognosen geben Zuversicht für das kommende Wochenende. Und, so schmunzelt Fallenberg nach dem ausgiebigen Ergüssen am Mittwoch: „Beregnen müssen wir die Plätze nicht.“

Dritte Runde des WN-Pokals

Die Favoritenrolle können und wollen die Gastgeber nicht leugnen. Wenn am Sonntag um 16.45 Uhr – als letzte Turnierprüfung im Parcours – die dritte Wertungsrunde um den WN-Pokal eingeläutet wird, gilt die Equipe des RV St. Hubertus Ascheberg als Anwärter Nummer eins auf den Sieg. Die ersten Runden in Lüdinghausen und Seppenrade entschieden die erfahrenen Ascheberger für sich. Auch die Einzelwertungen gewannen sie – Frank Fallenberg in Lüdinghausen, Johann Freisfeld in Seppenrade. Auf heimischen Gelände gehen sie zudem als Titelverteidiger an den Start – die dritte Wertungsrunde 2018, ebenfalls in Ascheberg, gewann der St. Hubertus (wenn es auch für den Gesamtsieg wenige Wochen später nicht reichte, den Pokal holte sich am Ende der RV Lüdinghausen). Hartnäckigster Verfolger der Ascheberger ist aktuell der RV Senden mit seiner stärksten Einzelreiterin Pia Heeren. Die Sendener wurden in Elvert und im Rosendorf jeweils Zweiter. Wenn Lüdinghausen und Seppenrade noch ihren Hut in den Ring werfen wollen, müssen sie nun anfangen, Punkte wieder gutzumachen. Das gilt auch für den RV von Nagel Herbern, der in Seppenrade gar nicht angetreten war.

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