Fußball: Bezirksliga 8
Gern ein bisschen nervenschonender – Trainingsauftakt bei Union Lüdinghausen

Lüdinghausen -

Seit Sonntag bereitet sich Union Lüdinghausen auf die neue Spielzeit vor. Zwei Dinge haben sich Coach Tobias Tumbrink und seine Mannen vorgenommen. Erstens: mehr Spielkontrolle. Zweitens: na was wohl?!

Sonntag, 30.06.2019, 18:06 Uhr aktualisiert: 30.06.2019, 18:20 Uhr
Sportlich Verantwortliche und Neuzugänge: Co-Trainer Ingo Witschenbach (h.v.l), Teammanager Jakob Pötter, Omar Demir, Patrick Voll, Muhamed Demir, Daniel Schürmann (sportlicher Leiter), Trainer Tobias Tubrink sowie Robin Flake (v.v.l.), Julius Schwenken, Jakob Simm, Sven Görlich und Nahit Tavolli. Leon Westrup und Iliya Topalov fehlen.
Sportlich Verantwortliche und Neuzugänge: Co-Trainer Ingo Witschenbach (h.v.l), Teammanager Jakob Pötter, Omar Demir, Patrick Voll, Muhamed Demir, Daniel Schürmann (sportlicher Leiter), Trainer Tobias Tubrink sowie Robin Flake (v.v.l.), Julius Schwenken, Jakob Simm, Sven Görlich und Nahit Tavolli. Leon Westrup und Iliya Topalov fehlen. Foto: flo

Wenn man zwei Mal auf den allerletzten Drücker die Klasse gehalten habe, „dann wäre es doch vermessen, ein anderes Ziel als den Ligaverbleib auszugeben“, erklärte Tobias Tumbrink am Rande des gestrigen Trainingsauftakts auf dem Westfalenring. Nur müsse es ja nicht wieder – und da spricht der Coach Spielern wie Funktionsträgern des Fußball-Bezirksligisten Union Lüdinghausen aus der Seele – die Rettung am 30. Spieltag sein. Dafür schwitzen sie in den kommenden sechs Wochen.

Dass es mal eine etwas entspanntere Spielzeit mit Sichtkontakt zu den Mittelfeldrängen wird, dafür spricht laut Tumbrink, dass ja schon 2018/19 in der entscheidenden Phase „zumindest die Leistung fast immer gestimmt hat und sich die Jungs füreinander zerrissen haben.“

Kader verspricht mehr Spielkultur

Was hin und wieder fehlte, war der gepflegte Ballvortrag. Klar, im Abstiegskampf sind andere Qualitäten gefragt. Ein bisschen mehr Spielkultur dürfe aber schon sein, fanden die Verantwortlichen – und haben sich entsprechend auf dem Transfermarkt umgeschaut. Der oberligaerprobte Muhamed Demirel und Rückkehrer Sven Görlich (kam bereits zur Rückrunde aus Vinnum, war aber bis Mai gesperrt) könnten künftig als Verteiler hinter den Spitzen agieren, so Tumbrink. Aber auch dem jungen Sören Hellkuhl („hat eine überragende Entwicklung genommen“) traut der Coach diesen Part zu. Der in den höchsten Ligen ausgebildete Robin Flake (zuletzt TuS Haltern U 19), ein gebürtiger Lüdinghauser, soll für die Spieleröffnung sorgen.

Hochkarätige Testgegner

Überhaupt hofft der Trainer auf künftig mehr Ballbesitz, das sei auch im Sinne seiner Schützlinge. Entsprechend gehe es in den ersten Vorbereitungswochen eben nicht nur um die physischen Grundlagen. Auch Passfolgen würden bereits einstudiert. Da kommen zwei spielstarke Landesligisten als erste Testgegner gerade recht. Am nächsten Sonntag (7. Juli), 15 Uhr, haben die Schwarz-Roten den SV Herbern zu Besuch, sechs Tage später (13. Juli), gleiche Zeit, gastiert der VfL Senden am Westfalenring. Drittes Highlight: die Kreispokalbegegnung mit der Spielvereinigung Vreden (Westfalenliga) am 28. Juli (Sonntag), ebenfalls um 15 Uhr.

Weitere Kontrahenten in den kommenden Wochen sind die A-Ligisten SG Selm (18. Juli/A), Adler Buldern (21. Juli/H) sowie B-Ligist SV Südkirchen (25. Juli/A). Ob die Lüdinghauser in der Staffel 8 verbleiben oder in die Bezirksliga 11 wechseln, gibt der Verband am heutigen Montag bekannt.

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