Fußball: Staffeleinteilung
Projekt 18: Union Lüdinghausen wechselt in die Bezirksliga 11

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen sei ja „ein Kind des Ruhrgebietes“, hatte der sportliche Leiter Daniel Schürmann stets gewitzelt, wenn man ihn fragte, ob die Dortmunder Staffel die richtige für den hiesigen Bezirksligisten ist. Jetzt betreten die Schwarz-Roten Neuland.

Montag, 01.07.2019, 19:39 Uhr
Betreten Neuland: Union-Coach Tobias Tumbrink (l.) und Lüdinghausens Rechtsverteidiger Dmitrij Martel.
Betreten Neuland: Union-Coach Tobias Tumbrink (l.) und Lüdinghausens Rechtsverteidiger Dmitrij Martel. Foto: flo

Am Montag hat der Fußball- und Leichtathletikverband (FLVW) Westfalen die Einteilung der überkreislichen Staffeln bekanntgegeben. Neuland betritt Union Lüdinghausen . Die Schwarz-Roten waren seit dem Aufstieg 2016 sportlich in der Staffel 8 beheimatet. Jetzt wechseln sie in die Bezirksliga 11.

„Wir nehmen es, wie es kommt“, hatte Union-Coach Tobias Tumbrink tags zuvor beim Trainingsauftakt am Westfalenring erklärt. Unglücklich dürften die Unionisten über die Umgruppierung indes nicht sein. Die alte Spielklasse hat mit den Landesligaabsteigern VfL Kemminghausen und SSV Mühlhausen sowie dem von Ex-Union-Coach Bülent Kara trainierten Neuling Türkspor Dortmund noch mal an Qualität (und Finanzkraft) gewonnen.

Vier Absteiger, mehr Derbys

Zudem kann es Lüdinghausens sportlicher Leiter Daniel Schürmann kaum erwarten, „mal wieder neue Orte kennenzulernen“. Und: Es gibt zwei zusätzliche Derbys, da der FC Nordkirchen die Unionisten begleitet und SuS Olfen just aufgestiegen ist. Nachteil: Bei künftig 18 Klubs steigen gleich vier Mannschaften ab.

Kaum Änderungen gibt es für die hiesigen Landesligisten. Der SV Herbern und der VfL Senden verbleiben erwartungsgemäß in der Staffel 4. Frank Heidemann, sportlicher Leiter des SVH, glaubt allerdings, „dass die Liga noch mal stärker wird“. Mit Westfalenliga-Absteiger SV Mesum sei eh zu rechnen. Auch die Aufsteiger RW Deuten und SC Altenrheine haben sich, wie man hört, was vorgenommen. Heidemann freut sich vor allem auf den Staffelwechsler TuS Wiescherhöfen: „Ein Nachbarschaftsduell ist uns durch den Abstieg der SG Bockum-Hövel flöten gegangen, dafür haben wir jetzt ein anderes.“

„Blöd“ findet VfL-Coach André Bertelsbeck die ungerade Anzahl der Mannschaften (15). Zwar müssen somit im kommenden Frühjahr nur zwei Teams runter. Weil aber jeden Sonntag ein Verein zuschaut, drohten, gerade zum Saisonende hin, Fälle von Wettbewerbsverzerrung.

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