Fußball
„Zartes Pflänzchen“ startet mit kräftigem Regenguss

Lüdinghausen -

Mit dem ersten Training der B-Juniorinnen wollte die neue JSG Seppenrade/Lüdinghausen an den Start gehen. Ein Wolkenbruch verhinderte die Premiere. Doch das tut der Euphorie bei Spielerinnen und Trainerstab keinen Abbruch.

Sonntag, 14.07.2019, 17:30 Uhr
Die Mädchen der JSG Seppenrade/Lüdinghausen mit dem Trainerteam
Die Mädchen der JSG Seppenrade/Lüdinghausen mit dem Trainerteam Foto: Bastian Becker

Der Start in eine neue Zeitrechnung begann mit Verspätung: Aufgrund eines Gewitters fiel das erste Training der B-Juniorinnen der neu gegründeten JSG Seppenrade/Lüdinghausen ins Wasser und wurde durch ein Kennenlern-Treffen mit gemeinsamem Pizzaessen ersetzt.

Am 8. August (Donnerstag), vier Wochen vor dem ersten Meisterschaftsspiel in der Kreisliga A, trainieren die 21 Mädchen aus dem Rosendorf und der Steverstadt dann tatsächlich erstmals gemeinsam, am 17. August (Samstag) findet das erste Testspiel statt.

Ein großer Kader freut vor allem das vierköpfige Trainerteam: Jana Krystek und Lukas Gudorf (Seppenrade) sowie Katharina und Selina Richter (Lüdinghausen) betreuen die Mannschaft, die für Union-Vorstandsmitglied Daniel Schürmann eine Vorreiterrolle einnimmt: „Wir finden es gut, den ersten Schritt gemacht zu haben, und wollen das in Zukunft auch bei den Jungen forcieren.“ Es sei Zeit, das alte Nebeneinander hinter sich zu lassen.

Fortuna-Jugendgeschäftsführerin Christel Behmenburg nennt die Zusammenarbeit „ein zartes Pflänzchen, das gut gepflegt werden muss“. Der ganze Verein stehe hinter dem Projekt. „Wir hoffen, dass es eine Grundlage für eine Annäherung zwischen den Vereinen ist“, meint Behmenburg angesichts des nicht immer konfliktfreien Verhältnisses.

Trainiert wird in den Sommermonaten am Lüdinghauser Westfalenring, im Winter auf dem wetterfesten Kunstrasen an der Reckelsumer Straße. Die Meisterschafts-Heimspiele finden je nach sonstiger Platzbelegung östlich oder westlich des Kanals statt. Ein Entwurf für ein Wappen liegt bereits vor – dieses beinhaltet den Ammoniten für Seppenrade, die Glocke für Lüdinghausen, den Kanal als Verbindungslinie und die Vereinsfarben Gelb und Rot. Über die gemeinsame Trikotfarbe ist noch nicht endgültig entschieden worden.

Das Trainerteam fiebert der neuen Aufgabe bereits entgegen. „Auf die neue Herausforderung habe ich Bock“, meint Katharina Richter. „Wir wollen wirklich mal ein Zeichen setzen, dass das funktioniert und klappt. Ich erwarte, dass wir am Ende eine super Truppe zusammen haben.“ Jana Krystek: „Insgesamt wird es den Trainern wie den Mädels mehr Spaß machen, wir können endlich mal ein vernünftiges Training gestalten und haben mehr Konkurrenzkampf“, nennt Krystek die Vorteile. „Wir würden gerne um den Aufstieg mitspielen“, formuliert Selina Richter das ambitionierte Saisonziel.

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