Fußball: Kreispokal Ahaus/Coesfeld
Union Lüdinghausen probt gegen SpVgg Vreden den Ernstfall

Lüdinghausen -

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison und dann gleich so ein Kracher: Am Sonntag, 15 Uhr, hat Bezirksligist Union Lüdinghausen in Kreispokalrunde eins den Westfalenligisten SpVgg Vreden zu Gast. Die Rollen sind klar verteilt.

Freitag, 26.07.2019, 18:58 Uhr aktualisiert: 26.07.2019, 22:56 Uhr
Aktuell angeschlagen: Union-Rückkehrer Patrick Voll (r.).
Aktuell angeschlagen: Union-Rückkehrer Patrick Voll (r.). Foto: flo

Natürlich wolle er – genau wie seine Mannen – jedes Spiel gewinnen, betont Tobias Tumbrink . Gleichwohl, ergänzt der Coach des Fußball-Bezirksligisten Union Lüdinghausen , wäre es reichlich vermessen, das Weiterkommen im Kreispokal fest einzuplanen. Gastiert doch am Sonntag (15 Uhr), in Runde eins, mit der SpVgg Vreden einer von nur zwei Westfalenligisten im Bereich Ahaus/Coesfeld und laut Tumbrink der erste Cup-Anwärter überhaupt am Ring.

„Die Vredener werden diese Begegnung sehr ernst nehmen. Die wollen sich unbedingt als Kreissieger für den Westfalenpokal qualifizieren, wo dann Preußen Münster und ähnliche Großkaliber warten würden“, so der Trainer der Schwarz-Roten. Insofern rede er lieber von einem „weiteren Test unter Wettbewerbsbedingungen“.

Keine Abkehr von der Spielidee

Zwei Mal hat Tumbrink die Spielvereinigung beobachten lassen. Beide Partien verlor der nächste Union-Gegner – allerdings gegen einen Oberligisten (FC Bocholt/0:1) und einen ambitionierten Ligakonkurrenten (SuS Neuenkirchen/1:3). Insofern sei die eigene Elf am Sonntagnachmittag krasser Außenseiter. Zumal mit Simon Homann, Florian Hüser (beide privat verhindert), Urlauber Muhamed Demir, Marius Grewe (verletzt) und Patrick Voll (angeschlagen) bis zu fünf Startelfkandidaten fehlen.

Die Spielidee – selbst zu agieren, anstatt den Gegner hoch anzulaufen – will Tumbrink indes beibehalten, trotz des namhaften Gegners. Immerhin haben die Lüdinghauser auf diese Weise die drei vergangenen Vorbereitungsspiele gewonnen. Wenngleich das 6:2 (3:1) am späten Donnerstagabend beim B-Ligisten SV Südkirchen irgendwo ein Muster ohne Wert gewesen sei: „Dafür hat uns Südkirchen zu wenig gefordert.“ Die Union-Tore erzielten Nils Weimer (23.), Omar Demir (26.), Nahit Tafolli (30.), zwei Mal Sven Görlich (55./69.) und Niklas Hüser. Nils Husken traf ins eigene Tor (29.).

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