Fußball: Bezirksliga 11
Für den Anfang ganz gut – Union Lüdinghausen punktet gegen LSV

Lüdinghausen -

Die erste Partie in der neuen Staffel gegen den SV Lippramsdorf endete für Union Lüdinghausen torlos. Kurios: Die vier Wechsel kurz nach dem Wechsel waren für die Schwarz-Roten nicht von Nachteil.

Sonntag, 11.08.2019, 18:13 Uhr aktualisiert: 11.08.2019, 18:18 Uhr
Verteidigte solide im Zentrum: Union-Rückkehrer Patrick Voll (l.). Allzu viele Chancen hatte keine der beiden Mannschaften.
Verteidigte solide im Zentrum: Union-Rückkehrer Patrick Voll (l.). Allzu viele Chancen hatte keine der beiden Mannschaften. Foto: flo

Auch wenn die Gastgeber – gerade zum Ende hin – dem Sieg einen Tick näher waren als die Besucher: Insgesamt ging das torlose Remis zwischen Staffelwechsler Lüdinghausen und Lipp­ramsdorf schon in Ordnung: Beide Trainer, Union-Coach Tobias Tumbrink und Gegenüber Michael Hellekamp, nannten die Punkteteilung „leistungsgerecht“.

Wobei in Hälfte eins die Halterner die Nase knapp vorn hatten. Der Ballvortrag flüssiger als bei den Schwarz-Roten, die Chancen zwingender. Ein Mal verzog 25-Tore-Mann Henrik Kleine­feld frei stehend, ein Mal parierte Union-Keeper Pascal Rudolph klasse nach Julian Röers Schuss aus kürzester Distanz. Und Tim Vierhaus’ Versuch aus zehn Metern wehrte Dmitrij Martel auf der Torlinie ab. Die einzige Lüdinghauser Gelegenheit in Hälfte eins vergab der auffällige Marius Grewe nach Sebastian Placzeks klugem Chip. Ansonsten hakte es bei den Hausherren bis zum Wechsel insbesondere in der Spieleröffnung.

Vier Wechsel binnen 18 Minuten

Kurios: Obwohl Tumbrink binnen 18 Minuten vier Mann austauschen musste, wurde es in Durchgang zwei besser. Simon Homann (ersetzte den gelb-belasteten Robin Flake) und Muhamed Demir (kam für den verletzten Kapitän Jonathan Krüger) sorgten für mehr Stabilität im Abwehrverbund. Während es vorn Florian Hüser (statt des völlig erschöpften Grewe) und Nils Husken, der Fode Camara (Schlag aufs Knie) ablöste, waren, die das 1:0 auf dem Fuß hatten. Nach dem schönsten Union-Angriff des Tages über Husken und Niklas Hüser scheiterte dessen jüngerer Bruder an Marvin Niehaus. Wenig später wehrte der starke LSV-Schlussmann Huskens Schuss schmerzhaft, aber erfolgreich mit dem Kopf ab.

„Es war lange ein gegenseitiges Abtasten auf sicher nicht dem besten Untergrund“, so Tumbrink. Mit dem einen Zähler „können wir leben. Auch wenn mich die individuellen Fehler ärgern, die zu den LSV-Gelegenheiten geführt haben.“

Union : Rudolph – Martel, Voll, Flake (46. Homann), Krüger (51. M. Demir) – Ro­ters, Placzek – Grewe (64. F. Hüser), Görlich, N. Hüser – Camara (56. Husken). Beste Spieler: Grewe, Roters.

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