Motorsport: Internationales Grasbahnrennen
Ganz ordentliche Standortbestimmung – Christian Hülshorst für EM gerüstet

Lüdinghausen -

Es war die Generalprobe vor dem Europameisterschaftsfinale am Samstag in Bad Hersfeld: das Rennen in Rastede. Unzufrieden war Christian Hülshorst mit dem Abschneiden dort nicht – ein anderer Fahrer des AMSC Lüdinghausen dagegen sehr.

Mittwoch, 14.08.2019, 18:33 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 18:57 Uhr
A-Finale knapp verpasst: Christian Hülshorst.
A-Finale knapp verpasst: Christian Hülshorst. Foto: rau

Am Samstag (17. August) steigt in Bad Hersfeld das Finale um die Grasbahneuropameisterschaft. „Da wäre ich ungern aus der kalten Hose gestartet“, erklärt Christian Hülshorst , wieso er jetzt in Rastede den Ernstfall probte. Wie berichtet, war der Mann vom AMSC Lüdinghausen vor anderthalb Wochen in Melsungen gestürzt und hatte eine kurze Wettkampfpause eingelegt.

Der Routinier war glimpflich davongekommen – im Gegensatz zu seinem Motorrad, weswegen er ohne Ersatzmaschine in Rastede antrat. Nach guten Trainings hakte es im Rennen zunächst. In Lauf drei steigerte sich Hülshorst, überholte zwei Konkurrenten und wurde guter Dritter. Zwar verpasste der Steverstädter das A-Finale als Siebter um einen Rang. Trotzdem sprach er hinterher von einer „ganz ordentlichen Standortbestimmung“ wenige Tage vor der EM.

Nicht so gut lief es für den zweiten AMSC-Fahrer im Feld: Jens Benneker wurde wegen Verlassens der Bahn im abschließenden Lauf disqualifiziert und landete auf dem vorletzten Gesamtrang. Der Sieg ging an den vielfachen Westfalenring-Gewinne Bernd Diener (Diedenbergen). Dominik Durau, ebenfalls AMSC Lüdinghausen, beschloss den Enduro-Wettbewerb als starker Zweiter.

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