Fußball: Talentförderung
DFB-Stützpunkt: SG Selm steht parat

Selm/Seppenrade -

Für Fortuna Seppenrade hat sich der Unterhalt eines DFB-Nachwuchsstützpunktes nicht mehr gelohnt. Doch ein Nachfolger scheint bereits gefunden.

Mittwoch, 28.08.2019, 12:00 Uhr
Selm will Seppenrade als Stützpunkt-Standort beerben.
Selm will Seppenrade als Stützpunkt-Standort beerben. Foto: mib

Die Sportanlage der SG Selm am Sandforter Weg soll DFB-Stützpunkt werden. Dies vermelden die Ruhr Nachrichten in ihrer Mittwochsausgabe. Stadt und Verein würden die Ansiedlung demnach begrüßen. Die Verträge mit dem Deutschen Fußball-Bund sind jedoch noch nicht unterschrieben. Bislang war Fortuna Seppenrade Stützpunkt in der Region – bis der Klub im Sommer dem DFB aus Kostengründen die Kündigung schickte (WN berichteten).   

„Das hätte über die Kreisgrenze hinaus eine tolle Wirkung“, erklärt Selms Jugendleiter Martin Tembaak, der die entsprechende Anfrage von DFB-Stützpunktkoordinator Herbert Hrubesch erhalten hatte. Man sei sich dann auch „sehr schnell einig geworden“.

Georg Hillmeister, Vorsitzender der SG, bestätigt, dass es Gespräche mit dem DFB gegeben hat. Da die SG aber nicht Eigentümer der beiden Kunstrasenplätze und des Vereinsheims ist, sondern die Stadt, führt diese die Verhandlungen mit dem größten nationalen Sportverband der Welt.

Der Stadt Selm liege jedoch noch kein Vertrag zur Unterschrift vor, teilt Norbert Zolda vom Stadtmarketing mit. Wie bei Vorgänger Seppenrade solle immer montags ab 17 Uhr drei Stunden trainiert werden, so Hillmeister. Der betont, dass der SG-Trainings- und Spielbetrieb dadurch nicht gestört werden dürfe. Drei Mannschaften (U 12, U 13, U 14/15) gab es zuletzt im Rosendorf, Talente aus 22 Klubs waren dort laut Homepage vertreten. Leitender Stützpunkttrainer ist Jörg Lipinski (Werne). -sre-

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