Tischtennis: NRW-Liga
Union Lüdinghausen: Mit Teamgeist an noch höhere Hürde

Lüdinghausen -

Der Wind weht noch einmal ein bisschen rauer. Will Union Lüdinghausen am Ende der Saison 2019/20 nicht in der Relegation nachsitzen oder gleich direkt absteigen, muss Schwarz-Rot unter den besten sechs von nur zehn Teams landen. Immerhin können die Steverstädter einen prominenten Rückkehrer begrüßen.

Freitag, 30.08.2019, 09:45 Uhr aktualisiert: 30.08.2019, 09:50 Uhr
Rückkehrer: Armin Wlosik steht nach einem Jahr Pause wieder bei Union an der Platte.
Rückkehrer: Armin Wlosik steht nach einem Jahr Pause wieder bei Union an der Platte. Foto: Christian Besse

Mit reichlich Skepsis blickten die Spieler von NRW-Ligist Union Lüdinghausen im vergangenen Sommer der Spielzeit 2018/19 entgegen. Aus gutem Grund: Von zwölf Mannschaften waren insgesamt vier für Direktabstieg beziehungsweise Relegation gebucht. Und die Schwarz-Roten rechneten sich nicht allzu große Chancen aus, zu den besten Acht zu gehören, die nicht runter und noch nicht einmal nachsitzen müssen. Doch es kam bekanntlich anders. Die Schwarz-Roten spielten eine überragende Saison, am Ende wurden sie Vierter.

Doch nun geht das Spiel wieder von vorne los – und die Bedingungen haben sich weiter verschlechtert. Denn die Ligareform wird fortgesetzt. Für die NRW-Liga 1 bedeutet das, dass es wieder vier Plätze für Direktabstieg beziehungsweise Relegation gibt – von jetzt nur noch zehn Teams. Dazu, so Union-Spieler Andreas Langehaneberg, sei die Liga „noch einen Tacken stärker“ geworden. Beispiel TSSV Bottrop: Der Aufsteiger und erste Gegner von Union, der am kommenden Samstag um 18.30 Uhr in der Halle an der Tüllinghofer Straße gastiert, sei, so Langehaneberg, „eine sehr gefährliche Mannschaft, deren Spieler fast durchweg schon höher gespielt haben“. Allen voran Spitzenspieler Michael Höhl, der schon Bundesliga-Erfahrung gesammelt hat.

Die Liga ist noch einen Tacken stärker geworden.

Union-Spieler Andreas Langehaneberg

Doch auch Union muss sich nicht verstecken. Alle Spieler sind geblieben, dazu ist Ex-Spitzenmann Armin Wlosik nach einem Jahr Pause ins Team zurückgekehrt. Er ist die neue Nummer zwei, hinter Julian Ruprecht, der eine überragende Saison 2018/19 gespielt hat und nun das Tableau anführt. Sein „Vorgänger“ Benjamin Jüdt ist nun an Nummer drei gemeldet, dahinter folgen Youngster Timo Engemann, Christopher Kiehl, Andreas Langehaneberg und Thomas Weritz, der nach überstandener Bandscheibenverletzung wieder zur Verfügung steht.

Offiziell bei der zweiten Mannschaft gemeldet, steht auch Routinier Marek Kur­zepa im Zweifelsfall eher der ersten zur Verfügung. Der Ire Colum Slevin steht als Nummer vier auf der offiziellen Spielerliste des NRW-Ligisten, wird aber wie schon im Vorjahr mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zum Einsatz kommen, so Lange­haneberg.

Er rechnet eher nicht damit, dass die Lüdinghauser oft die Möglichkeit haben werden, mit ihrer ersten Sechs an den Start zu gehen. Ein großes Problem sei dies jedoch nicht: „Von der Spielstärke her liegen wir alle eng beieinander, da gibt es keine großen Unterschiede.“ Und: „Wir haben in der vergangenen Saison davon profitiert, dass wir eine ausgeglichene Mannschaft haben.“

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