Tischtennis: NRW-Liga
Auf Biegen und Brechen – Union Lüdinghausen gewinnt episches Match

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat das Auftaktmatch gegen den TSSV Bottrop mit 9:7 gewonnen. Über vier Stunden dauerte die Begegnung – und auch die entscheidende Partie hatte Überlänge.

Sonntag, 01.09.2019, 14:12 Uhr
Als wäre er nie weg gewesen: Rückkehrer Armin Wlosik gewann am Samstag beide Einzel.
Als wäre er nie weg gewesen: Rückkehrer Armin Wlosik gewann am Samstag beide Einzel. Foto: chrb

Was für ein Match – und das gleich am allerersten Spieltag. Deutlich über vier Stunden gaben es sich die beiden Tischtennis-NRW-Ligisten Union Lüdinghausen und TSSV Bottrop aber mal so richtig. Das Schöne aus Gastgebersicht: Am Ende dieses epischen Dramas gab es auch noch zwei Punkte, mit 9:7 bezwangen die Lüdinghauser den Staffelwechsler. „Da schmeckt das anschließende Bierchen noch mal so gut“, freute sich Andreas Lange­haneberg.

Die Begegnung war indes nicht nur bis zur letzten Minute hochspannend, wie der Union-Sprecher betont: „Das war auch richtig, richtig guter Sport von beiden Mannschaften.“ Kein Wunder eigentlich, standen doch etliche ehemalige Ober-, Regional- oder sogar Zweitligaspieler in der Realschulhalle an der Platte. Dass die Hausherren schließlich knapp die Nase vorn hatte, lag an den an diesem Abend bärenstarken Doppeln sowie an Rückkehrer Armin Wlosik und Timo Engemann , die jeweils beide Einzel gewannen.

Wlosik meldet sich zurück – und wie

Kaum ein Spiel, das nicht umkämpft war, allein sechs Mal ging es über die volle Distanz. Pech hatte die neue Nummer eins Julian Ruprecht, der zwei Mal in fünf Sätzen verlor, im Doppel dafür laut Langehaneberg umso überzeugender agierte. Der ehemalige Spitzenmann Wlosik trumpfte derweil nach einjähriger Pause groß auf. Ein weiterer Schlüsselmoment: Kiehls 3:2-Sieg im mittleren Paarkreuz über den starken Bartosz Surzyn.

Marek Kurzepa, der für den verhinderten Benjamin Jüdt eingesprungen war und sonst zu den zuverlässigsten Punktesammlern der Steverstädter zählt, ging diesmal komplett leer aus. „Marek fehlt noch etwas Spielpraxis“, nahm Langehaneberg den Team-Oldie in Schutz. Die Entscheidung musste somit das letzte Doppel bringen, das Ruprecht/Kiehl gegen Michael Höhl/Maurizio Agresti in – na klar – fünf Durchgängen gewannen.

Union: J. Ruprecht/Kiehl 2:0, Wlosik/Kurzepa 0:1, Engemann/Langehaneberg 1:0; J. Ruprecht 0:2, Wlosik 2:0, Engemann 2:0, Kiehl 1:1, Langehaneberg 1:1, Kurzepa 0:2.

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