Badminton: Bundesliga
Schwierige Spielzeit startet – Union Lüdinghausen zwei mal daheim

Lüdinghausen -

Am Samstag, 15 Uhr, empfängt Union Lüdinghausen Geheimfavorit 1. BC Wipperfeld, tags darauf, 16 Uhr, gastiert der 1. BC Beuel im Anton. Zwei attraktive Heimspiele, so viel steht fest. Alles andere? Ungewiss.

Freitag, 06.09.2019, 20:22 Uhr aktualisiert: 10.09.2019, 19:26 Uhr
Yvonne Li (r.) fehlt an beiden Tagen, Linda Efler ist beim Auftakt am Samstag mit von der Partie.
Yvonne Li (r.) fehlt an beiden Tagen, Linda Efler ist beim Auftakt am Samstag mit von der Partie. Foto: flo

Zwei Heimspiele gleich zum Beginn der Badminton-Bundesligasaison, zwei NRW-Duelle und zwei attraktive Gegner. Was will man mehr? Doch die Vorfreude auf den Start in die neue Spielzeit fällt bei Michael Schnaase eher dürftig aus. Denn schon gleich zum Auftakt muss der Union-Teammanager kräftig puzzeln. Die Olympia-Qualifikation steht im Fokus von gleich vier Lüdinghauser Spielern – und deshalb sind sie viel auf Reisen bei internationalen Turnieren.

So wird mit Yvonne Li die einzige Einzelspielerin bei den Begegnungen am Samstag daheim um 15 Uhr gegen den BC Wipperfeld und am Sonntag um 16 Uhr gegen den BC Beuel definitiv fehlen. Sie ist auf Asien-Tour. Und weil Linda Efler dort etwas später einsteigt, wird sie am Samstag noch für Union aufschlagen, aber dann gleich in den Flieger nach Fernost steigen und somit tags darauf passen müssen.

Schäfer rechtzeitig zurück

Eigentlich hatte Michael Schnaase auch nicht mit Kai Schäfer gerechnet, der am Freitag noch in Charkiv (Ukraine) aufschlug. Doch seine Nummer eins schied dort bereits in der ersten Runde gegen den Finnen Eetu Heino aus (14:21, 17:21) und wollte sich umgehend auf den komplizierten Rückweg machen. „Ich hoffe, dass er dann Samstag schon dabei ist“, so Schnaase. Nur gut, dass der Niederländer Nick Fransman nach seiner langen Verletzung wieder fit ist und im Einzel und Doppel eingesetzt werden kann. Auch Landsmann Jelle Maas wird in Doppel und Mixed mischt an beiden Tagen mit. Von den Neuzugängen ist nur die Schottin Chiara Torrance dabei, die wohl am Samstag das Doppel mit Efler bestreitet und tags darauf das mit Eva Janssens – falls die Ex-Beuelerin rechtzeitig aus Charkiv zurück ist. Noch kein Thema ist der Chinese Jinqiu Li. Von Visumsproblemen ist die Rede.

„Das ist leider ein Vorgeschmack auf die gesamte Saison“, weiß Schnaase, dass er öfter improvisieren muss. Dabei dürfte es allerdings einigen Gegnern nicht besser ergehen. So wird wohl am Samstag bei den Gästen Doppelspezialist Jones Ralfy Jansen fehlen. Jedoch: „Die Wipperfelder haben sich enorm verstärkt, sodass für uns jeder Spielgewinn ein Erfolg sein wird“, so der Teammanager. Das Gleiche gelte für die Partie tags darauf gegen die Bonner, die in der Vorsaison im Viertelfinale an Lüdinghausen gescheitert waren. Auch gegen Beuel wollen die Unionisten – am besten mit Hilfe zahlreicher eigener Fans – so viele Spiele wie möglich gewinnen, um gut in die komplizierte Saison zu starten.

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