Tischtennis: NRW-Liga
Borussia Münster findet in Union Lüdinghausen seinen Meister

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat auch sein zweites Saisonspiel gewonnen – mit 9:5 gegen den amtierenden Champion Borussia Münster. Zwei Dinge waren ausschlaggebend für den Erfolg.

Sonntag, 08.09.2019, 14:50 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 20:00 Uhr
Am Samstagabend nicht zu schlagen: Julian Ruprecht.
Am Samstagabend nicht zu schlagen: Julian Ruprecht. Foto: chrb

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Tischtennis-NRW-Ligist Union Lüdinghausen ist glänzend in die Saison gestartet. Und wie schon vor acht Tagen sei vor der Partie gegen Borussia Münster nicht zwingend mit einem Erfolg – der mit 9:5 sogar recht deutlich ausfiel – zu rechnen gewesen, so die Nummer eins der Steverstädter, Julian Ruprecht : „Münster ist amtierender Meister und hat uns in der Vorsaison zwei Mal recht deutlich geschlagen.“ Zwar hat Supertalent Tim Artarov die Borussia verlassen, „dafür ist aber in der Mitte mit Alexander Michelis ein richtig guter Mann dazugekommen“, so Ruprecht.

Schlüssel zum Sieg waren abermals die Auftritte in den Doppeln, alle drei gewann Union. Als Ruprecht und Armin Wlosik auch noch die beiden ersten Einzel im oberen Paarkreuz gewannen, war der Weg zum Erfolg geebnet: „Wenn du 0:5 zurückliegst, ist es für eine Aufholjagd im Grunde bereits zu spät“, so die neue Nummer eins der Lüdinghauser.

Dramatisches Spitzeneinzel

Zumal die Hausherren keinen Deut nachließen. Einzig Benjamin Jüdt (berufsbedingter Trainingsrückstand) und der am Samstag glücklose Timo Engemann gingen, außer im Doppel, leer aus. Spektakulär das Spitzeneinzel zwischen Ruprecht und dem Münsteraner Max Kruse: Mit 0:2 in den Sätzen lag der Unionist zurück, der zudem im vierten Durchgang vier Matchbälle abwehrte, um schließlich doch noch mit 3:2 zu triumphieren. Somit grüßen die Lüdinghauser nach zwei Spieltagen von der Tabellenspitze.

Union: Jüdt/Engemann 1:0, Ruprecht/Kiehl 1:0, Wlosik/Weritz 3:0; Ruprecht 2:0, Wlosik 1:1, Jüdt 0:2, Engemann 0:2, Kiehl 2:0, Weritz 1:0.

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