Leichtathletik: 18. Stadtfestlauf Lüdinghausen
Triathleten von Union Lüdinghausen: Eile mit Weile – ausnahmsweise

Lüdinghausen -

Eile mit Weile – das ist sonst nicht so das Ding der Triathleten von Union Lüdinghausen. Sie sind es gewohnt, so richtig Gas zu geben. Mit einer Ausnahme: Beim heimischen Stadtfestlauf lassen es die Cracks zum Saisonabschluss locker angehen.

Donnerstag, 12.09.2019, 08:45 Uhr aktualisiert: 12.09.2019, 08:50 Uhr
Leistungssportler mal ganz locker: Die Union-Triathleten (v.r.) Peter Weiß, Christoph Daldrup, Dirk Casimir und Martina Claassen beim Stadtfestlauf 2018.
Leistungssportler mal ganz locker: Die Union-Triathleten (v.r.) Peter Weiß, Christoph Daldrup, Dirk Casimir und Martina Claassen beim Stadtfestlauf 2018. Foto: Christian Besse

Beim Stadtfestlauf in Lüdinghausen teilt sich das Läuferfeld in die Gruppe, für die es um einen möglichst guten Platz und natürlich die Zeit geht, und das Gros der Läufer, die einfach nur vor einem begeisterten Publikum eine Menge Spaß haben wollen. Zu letzteren gehören seit Jahren schon ausgerechnet die Triathleten von Union Lüdinghausen , die bei anderen Gelegenheiten richtig Gas geben, vor heimischen Publikum aber als Team gemeinsam laufen und es ausnahmsweise mal locker angehen. Teil des schwarz-roten Teams ist Dirk Casimir , der ebenso wie Peter Weiß am 12. Oktober beim Ironman auf Hawaii antreten wird.

Wie viele Läufer wird das Triathlon-Team von Union am Freitag auf der Zehn-Kilometer-Distanz diesmal umfassen?

Casimir: Etwa ein Dutzend . . . Nur Tobias Grimmert läuft für sich. Er wird wieder vorne um den Sieg mitlaufen wollen. Für die anderen ist der Stadtfestlauf nur ein schöner Saisonabschluss. Peter und ich laufen allein schon deshalb wieder nur locker mit, weil wir kurz vor dem Ironman auf Hawaii nicht riskieren wollen, uns noch zu verletzen.

Sie kennen als Triathlet so manche Laufstrecke. Viele Teilnehmer am Stadtfestlauf beschreiben die Strecke zwischen den Burgen als schön, aber schwierig zu laufen . . .

Casimir: Man läuft in Lüdinghausen sozusagen viel um die Ecke – man hat Schotter, den Waldboden mit seinen Wurzeln und muss durch das enge Tor an der Burg Vischering. Aber die Atmosphäre beim Stadtfestlauf ist natürlich top – und die kann man, weil man ja vier Mal an den Zuschauern an der Borg vorbeiläuft, gleich vier Mal genießen.

Apropos Zuschauer: Werden die Triathleten von Union als Lokalmatadoren von den Lüdinghau­sern am Streckenrand besonders stark angefeuert?

Casimir: Nein, ich habe nicht den Eindruck. Unser Team läuft immer bei den langsameren Teilnehmern mit. Da bekommen wir natürlich immer viel Applaus, aber auch nicht mehr als die anderen Läufer. Alle, ob aus Lüdinghausen oder nicht, werden sehr gut angefeuert . . .

Läufe und Startzeiten

Der Laufreigen am Freitag (13. September) beginnt um 15 Uhr mit dem Kindergartenlauf über 800 Meter. Es folgen der Bambinilauf über die gleiche Distanz (15.15 Uhr) sowie – über jeweils 1,5 Kilometer – die Kinderläufe U 10 (15.30 Uhr) und U 12 (16 Uhr) sowie der Jugendlauf U 14/U 16 (16.20 Uhr). 20 Minuten später gehen die Jedermann-Läufer über 2,5 Kilometer an den zwei Burgen vorbei an den Start. Zwei Mal diese Strecke nehmen die Burgen-Läufer unter die Sohlen, Startschuss ist um 17.10 Uhr. Noch einmal doppelt so weit sind die Stadtfest-Läufer ab 18 Uhr unterwegs.

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