Badminton: Bundesliga
Große Personalnot bei Union Lüdinghausen in Refrath

Lüdinghausen -

Es ist das Treffen der ehemaligen Deutscher Meister: Der TV Refrath hat am Samstag, 18 Uhr, Union Lüdinghausen zu Gast. Eine Sache treibt Gäste-Teammanager Michael Schnaase besonders um.

Freitag, 13.09.2019, 21:42 Uhr aktualisiert: 19.09.2019, 20:46 Uhr
Wohl rechtzeitig zurück: Eva Janssens. Die Doppel-Spezialistin bestritt gegen Bonn auch das Einzel.
Wohl rechtzeitig zurück: Eva Janssens. Die Doppel-Spezialistin bestritt gegen Bonn auch das Einzel. Foto: flo

Punkte sammeln. Das geht ganz schnell mit diversen Kundenkarten in der Geschäftswelt. Doch meist sind diese nicht so viel wert. Ganz anders geht es da der Lüdinghauser Badminton-Bundesligamannschaft. Sie möchte nach dem insgesamt erfolgreichen Auftaktwochenende mit drei Zählern aus zwei Spielen gerne zumindest einen weiteren Punkt sammeln, wenn es am heutigen Samstag, 18 Uhr, in die Nähe von Köln – zum TV Refrath – geht.

Schäfer, Janssens und Torrance rechtzeitig zurück

Doch es wird alles andere als leicht sein, dort auch nur ein Pünktchen zu ergattern, der bei einer knappen 3:4-Niederlage anfallen würde. Zwar fehlen beim Titelfavoriten die starken irischen Geschwister Sam und Chloe Magee. Doch ist die Ausfallliste bei Union ungleich länger. Neben dem Langzeitverletzten Josche Zurwonne sind mit Sicherheit Yvonne Li, Linda Efler und auch Jelle Maas nicht dabei, die allesamt Turniere in Fernost spielen, um mit Blick auf die Olympiaqualifikation zu punkten. Das gleiche Ansinnen hat auch Kai Schäfer, der allerdings ein kleineres Turnier in Belgien spielt und ebenso rechtzeitig vor Ort sein dürfte wie Eva Janssens und Neuzugang Ciara Torrance, die ebenfalls im Nachbarland aufschlagen. Mit dabei sind in Refrath auf jeden Fall Nick Fransman und Roman Zirnwald. Da aber der Chinese Jinqiu Li voraussichtlich aufgrund von Visumproblemen nicht dabei sein wird, ist es gut möglich, dass Trainer Christoph Schnaase wieder selber zum Schläger greifen wird.

„Unter diesen Voraussetzungen wäre ich tatsächlich mit einem 3:4 schon hochzufrieden“, sagt Teammanager Michael Schnaase, der allerdings danach optimistischer in die Zukunft blickt. Denn bei den nächsten Spielen Anfang Oktober kann er voraussichtlich auf deutlich mehr Spieler zurückgreifen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6925942?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35335%2F
Wie Lebensmittelkontrollen ablaufen
Ein Lebensmittelkontrolleur überprüft bei einer Betriebskontrolle die Temperatur von chinesischen Nudeln. Kontrolleure messen Temperaturen: Das Essen in der Pfanne muss heiß sein. Bei über 70 Grad sterben viele Bakterien ab.
Nachrichten-Ticker