Stadtfestlauf Lüdinghausen
„Das macht den Tag perfekt“

Lüdinghausen -

Erst im vergangenen Jahr konnten die Organisatoren einen Finisher-Rekord feiern. Damals hätten wohl nur wenige geglaubt, dass die 18. Auflage den Bestwert noch einmal toppen würde. Und wie . . .

Freitag, 13.09.2019, 23:05 Uhr aktualisiert: 13.09.2019, 23:09 Uhr
Wenige Sekunden nach dem Startschuss zum Fünf-Kilometer-Lauf: Der Wettlauf gegen die Uhr hat begonnen.
Wenige Sekunden nach dem Startschuss zum Fünf-Kilometer-Lauf: Der Wettlauf gegen die Uhr hat begonnen. Foto: Christian Besse

Zwei Mal hinsehen mussten die Organisatoren des Lüdinghauser Stadtfestlaufs, als sie nach Ende der 18. Auflage am Freitagabend auf die Statistiken schauten. Sage und schreibe 1710 Finisher hatten die Ziellinie überquert. Das waren fast 400 (!) mehr als im vergangenen Jahr – und schon damals war ein neuer Rekord gefeiert worden. Das nochmalige Toppen der Teilnehmerzahl sei nicht zuletzt auf die Resonanz bei den Nachwuchsläufen zurückzuführen, so Mitorganisator Andreas Schröer von Union Lüdinghausen : „Die Kindergärten und Grundschulen haben wieder sehr gut gemeldet.“

Auch bei den Erwachsenen konnten die Unionisten nicht über zu wenige Läufer meckern. Einer trat sogar zwei Mal an: David Schönherr , am vergangenen Wochenende noch bester deutscher Marathonläufer im heimischen Münster, nahm in Lüdinghausen die fünf wie auch die zehn Kilometer in Angriff – und gewann beide Distanzen. Kein ganz neues Gefühl, denn bereits 2015 und 2016 war er der Schnellste über die Königsdistanz geworden. „Die fünf Kilometer bin ich noch kontrolliert gelaufen, weil ich danach ja noch die doppelte Distanz vor mir hatte“, meinte der 30-Jährige nach seinem Zweifachsieg 2019.

Mehr als 1700 Finisher überqueren die Ziellinie beim 18. Stadtfestlauf Lüdinghausen

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Lüdinghausen gehört zu Schönherrs Lieblings-Volksläufen. Der Münsteraner habe schon oft vom Stadtfestlauf geschwärmt, erzählte seine Vereinskollegin und Lebensgefährtin Johanna Rellensmann. Diese hatte sich diesmal überzeugen lassen, nahm erstmals selber teil – und gewann prompt den Zehn-Kilometer-Lauf. „Das macht den Tag perfekt“, so die 29-Jährige, die Schönherr vor sieben Jahren bei den Laufsportfreunden Münster kennengelernt hatte. Beide haben inzwischen zwei Kinder, mit denen die flinken Eltern den erfolgreichen Freitag abends locker und in Feierlaune ausklingen ließen – auf dem Stadtfest in Lüdinghausen.

Schnellste Frau über fünf Kilometer wurde am Freitagnachmittag eine gute alte Bekannte: Laura Nürnberger , ehemalige Hürdenläuferin ihres Heimatvereins Union Lüdinghausen, die 2014 zum TV Gladbeck gewechselt war (siehe Interview).

Drei Fragen an

Laura Nürnberger – die Ex-Unionistin, ehemalige zweifache Deutsche Meisterin über 400 Meter Hürden (U 18/U 23), war zum ersten Mal seit 2013 wieder beim Stadtfestlauf dabei und gewann den Fünf-Kilometer-Lauf in ihrer Heimatstadt. Die 23-Jährige wohnt inzwischen in Essen.Sind Sie zufrieden auch mit Ihrer Zeit?Nürnberger: Absolut . . . Ich wollte unter 22 Minuten laufen. Geworden sind es 20:24 und damit meine persönliche Bestzeit.Was war das für ein Gefühl, wieder in Lüdinghausen zu laufen – wenn auch nicht über Hürden?Nürnberger: Ein tolles  . . . Ich war überrascht, wie viele Leute mich noch kennen und heute unterstützt haben. Und natürlich habe ich viele ehemalige Unionisten wiedergetroffen.Ihre eigentliche Sportkarriere haben Sie an den Nagel gehängt . . .Nürnberger: Ja, ich bin zwar noch beim TV Gladbeck gemeldet, bin aber nicht zuletzt wegen einiger Verletzungen nicht mehr aktiv. Ich konzentriere mich jetzt ganz auf mein Studium.

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