Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen verliert zum Start klar gegen den TuS Herten

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat zum Saisonauftakt eine klare 0:3-Niederlage gegen den TuS Herten gezeigt. Dabei hielt das Team von Trainerin Danuta Brinkmann im ersten Satz gut mit, dann ließ Lüdinghausen aber immer stärker nach.

Montag, 23.09.2019, 11:28 Uhr
Sina Allzeit (rechts) und Mareike Nagel mussten mit ihren Mitspielerinnen in der ersten Saisonpartie eine deutliche 0:3-Heimniederlage gegen den TuS Herten hinnehmen.
Sina Allzeit (rechts) und Mareike Nagel mussten mit ihren Mitspielerinnen in der ersten Saisonpartie eine deutliche 0:3-Heimniederlage gegen den TuS Herten hinnehmen. Foto: Bastian Becker

„Heute haben wir zu viel Respekt gezeigt“, bilanzierte Danuta Brinkmann , Trainerin der Regionalliga-Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen , nach der klaren 0:3 (21:25, 16:25, 11:25)-Niederlage gegen den TuS Herten zum Saisonauftakt am Sonntagnachmittag in der Berufsschulhalle.

Dabei hielten die Lüdinghauserinnen im ersten Satz noch gut mit, die Hertenerinnen, von zahlreichen Gästefans, die sich selbst „Tultras“ nennen, lautstark angefeuert, brachten den knappen Vorsprung, den sie sich in der Satzmitte erspielt hatten, aber ins Ziel. Gerade in der Endphase begeisterten mehrere lange Ballwechsel, in denen die Gastgeberinnen teilweise spektakuläre Defensivaktionen zeigten, das Publikum.

Im zweiten Satz musste Brinkmann schon früh eine Auszeit nehmen, da Herten den wesentlich besseren Start erwischte. „Wir hatten vor allem ab dem zweiten Satz sehr viele Aufschlagfehler in unserem Spiel, haben wenig Druck ausgeübt und waren in Zuspiel und Aufbau nicht gut“, nennt Brinkmann die Mängel, die sich durch die ganze Mannschaft zogen. Die routinierten Gäste setzten sich immer weiter ab, ließen sich auch von einer längeren Unterbrechung wegen einer Diskussion der beiden Schiedsrichter nicht aus dem Konzept bringen und gewannen den Durchgang letztlich klar mit 25:16.

Aufbäumen nur teilweise erkennbar

Auch in der Folge fehlte Union der richtige Zugriff auf das Spiel. „Wenn es nicht läuft, muss man anfangen, zu fighten und über den Kampf ins Spiel finden. Das Aufbäumen hat heute so ein bisschen gefehlt, war nur teilweise da“, ärgert sich Brinkmann. Gerade die Leistungsträgerinnen hätten im gesamten Spiel zu viele Eigenfehler produziert.

Als einzigen positiven Aspekt nimmt Brinkmann den couragierten Auftritt der jungen Spielerinnen wie etwa Merit Singer mit, die ihre Topleistung gebracht hätten. Nach dem missglückten Saisonstart werde man sich in der nächsten Woche treffen und „akribisch dagegen arbeiten, dass so etwas noch mal passiert“, verspricht Brinkmann, in der kommenden Woche steht direkt das nächste Heimspiel gegen Eintracht Geldern auf dem Programm.

Union : Allzeit, Beuers, Fuchs, Grössing, Kaiser, Nagel, Ruwe, Schwarz, Schröder, Singer.

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