Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen gegen VC Geldern: Licht, Schatten – und Sieg

Lüdinghausen -

Erster Satz deutlich verloren, zweiter und dritter gewonnen, vierter Satz hoch verloren – die Spielerinnen von Union Lüdinghausen schickten ihre Anhänger gegen Favorit VC Eintracht Geldern durch Höhen und Tiefen. Dann ging es in den Tiebreak.

Sonntag, 29.09.2019, 23:50 Uhr
Union-Spielerin Larissa Ruwe blockt gegen die Geldernerin Dörthe Kallweit.
Union-Spielerin Larissa Ruwe blockt gegen die Geldernerin Dörthe Kallweit. Foto: Christian Besse

„Das war ein Krimi in fünf Akten“, kommentierte Trainerin Danuta Brinkmann am Sonntagabend den ersten Sieg der Lüdinghauser Regionalliga-Volleyballerinnen. Mit 3:2 (17:25, 25:22, 25:21, 15:25, 15:12) besiegte Union den Favoriten VC Geldern , den Vizemeister der vergangenen zwei Spielzeiten.

Die Partie hatte schlecht begonnen für den Gastgeber. Mit acht Punkten Vorsprung brachten die Spielerinnen von der deutsch-niederländischen Grenze den ersten Satz über die Ziellinie. Doch dann kamen die Lüdinghauserinnen. Sie spielten nun wie ausgewechselt und lagen mit 6:1, 10:5 und 13:7 vorne. Die Führung ließen sich die Schwarz-Roten auch nicht mehr nehmen und erzielten den Satzausgleich. Einmal in Fahrt, entschieden sie auch den dritten Durchgang für sich. „Da habe ich gedacht, dass wir diesmal drei Punkte holen können“, sollte Brinkmann später sagen.

Doch die junge Union-Truppe brach ein, ließ sich gleich zu Beginn von Satz vier mit 1:6 überrollen. Die erfahrenen Gästespielerinnen ließen sich die klare Führung auch nicht mehr nehmen. Die Lüdinghauser Trainerin nutzte das, um den älteren Stammspielerinnen eine kurze Auszeit auf der Bank zu gönnen.

Das sollte sich auszahlen. Im Tie-Break waren beide Teams wieder auf Augenhöhe. Zwar lag Geldern beim letzten Seitenwechsel dieses Abends noch mit 8:7 vorn, doch die Schwarz-Roten behielten die Nerven und verließen kurz darauf als Sieger und mit den ersten beiden Punkten der Saison das Spielfeld.

Der Trainerin hatte nicht nur das Ergebnis, sondern auch der spielerische Auftritt gefallen: „Das war viel besser als noch gegen Herten“, so Brinkmann. „Schon die Körpersprache war besser. Aber es gibt immer noch Licht und Schatten. Die Mannschaft muss konstanter werden, um nicht nach einem gewonnen Satz den nächsten wieder klar zu verlieren.“

Gesteigert gegenüber der Vorwoche habe sich nicht zuletzt Zuspielerin Mareike Nagel, die von Brinkmann als beste Union-Spielerin ausgezeichnet wurde. Auch die Mittelblockerinnen Sina Allzeit und Louisa Kaiser hob Brinkmann aus einer ohnehin schon guten Lüdinghauser Sechs hervor.

Union: Allzeit, Beuers, Fuchs, Grössing, Kaiser, Nagel, Ruwe, Schröder, Schwarz, Singer.

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