Badminton: Bundesliga
Zu stark für den Altmeister – Union Lüdinghausen schlägt Mülheim 5:2

Lüdinghausen -

Beim DM-Final Four im Frühjahr in Willich hatte Union Lüdinghausen das Spiel um Platz drei gegen Rekordmeister BV Mülheim noch mit 3:4 verloren. Am Sonntag im Anton lief es deutlich besser.

Sonntag, 06.10.2019, 22:36 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 09:24 Uhr
Gewann beide Spitzeneinzel am Wochenende in drei Sätzen und war auch in den Doppeln an der Seite von Roman Zirnwald nicht zu schlagen: Kai Schäfer.
Gewann beide Spitzeneinzel am Wochenende in drei Sätzen und war auch in den Doppeln an der Seite von Roman Zirnwald nicht zu schlagen: Kai Schäfer. Foto: flo

5:2 am Samstag in Neumünster, 5:2 auch tags darauf in eigener Halle gegen Altmeister BV Mülheim: Besser hätte es für Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen am Wochenende fast nicht laufen können.

Und doch war, wie schon in Wittorf, sogar die maximale Ausbeute möglich. Nur hätte dafür Nick Fransman seine 2:0-Satzführung gegen den Ukrainer Dmytro Zavadsky ins Ziel bringen müssen. Besser machte es Kai Schäfer, der abermals nur drei Durchgänge benötigte, um das Spitzeneinzel zu gewinnen. Das zweite Doppel – noch eine Parallelität zur Samstagsbegegnung – gewannen Schäfer/Roman Zirnwald ebenfalls.

Saisonpremiere

Für Yvonne Li war es der erste Einsatz in der laufenden Spielzeit vor heimischem Publikum. Ob sie ihren Auftritt genossen habe? „In Lüdinghausen? Aber immer“, lachte die amtierende Deutsche Meisterin. Allerdings durfte Li am Sonntag nur im Doppel an der Seite von Linda Efler ran, ihr Einzel gewann die 21-Jährige kampflos. Die Mülheimerin Judith Petrikowski verzichtete wegen einer Fußverletzung auf ein Match, in dem die BV-Doppel-Spezialistin eh Prügel bezogen hätte.

Mitreißendes Doppel

Dafür gewannen die Ruhrstädter das mitreißendste Match des Nachmittags. Im ersten Doppel setzten sich Alexander Dunn und Callum Hemming in vier Durchgängen gegen Fransman und Jelle Maas durch. Die beiden Niederländer im Union-Dress kämpften bis zum Umfallen. Sie wehrten vier Matchbälle ab – das Publikum im voll besetzten Anton johlte – und mussten sich am Ende doch der britischen Paarung beugen.

Für Maas war es bereits die dritte knappe Niederlage binnen 24 Stunden. Umso mehr dürfte sich der Olympiaanwärter über den abschließenden Fünfsatzerfolg im ebenfalls hochklassigen Mixed mit Eva Janssens über Dunn/Lara Käpplein gefreut haben. Dank der beiden 5:2-Siege kletterten die Lüdinghauser in der Tabelle auf Platz vier. Am letzten Oktoberwochenende (26./27.) gastiert Union erst bei Serienmeister Bischmisheim und hat dann den TSV Trittau zu Besuch.

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