Badminton: Bundesliga
Kein Sonntagsspaziergang – Union Lüdinghausen vs. TSV Trittau

Lüdinghausen -

Am Sonntag, 15 Uhr, hat Union Lüdinghausen den TSV Trittau zu Gast. Es ist die Neuauflage des DM-Viertelfinales von 2018. Auf ein Match dürfen sich die Fans ganz besonders freuen.

Freitag, 25.10.2019, 20:00 Uhr
Hochklassig wird laut Michael Schnaase das Duell zwischen Yvonne Li (im Bild) und der Indonesierin Priskila Siahaya. 
Hochklassig wird laut Michael Schnaase das Duell zwischen Yvonne Li (im Bild) und der Indonesierin Priskila Siahaya.  Foto: flo

Die gute Nachricht: Das Lazarett des Badminton-Bundesligisten SC Union Lüdinghausen hat sich im Laufe der Woche etwas gelichtet – „Stand jetzt“, schränkt Teammanager Michael Schnaase im Vorgespräch zur Heimpartie gegen den TSV Trittau am Sonntag, 15 Uhr, im Anton aus gutem Grund ein. Denn: Vor einer Woche – da ging es nach Bischmisheim – war er zum gleichen Zeitpunkt ja auch noch davon ausgegangen, dass wenigstens Roman Zirnwald zur Verfügung stehen würde. Stand er aber nicht. Im Abschlusstraining verletzte sich der Österreicher – und die Lüdinghauser reisten mit einer wahren Rumpftruppe zum Meister.

„Stand jetzt“ sieht es aber, siehe oben, besser aus. Zirnwald ist wohl wieder fit, auch Nick Fransman hat trotz einer Knieblessur schon wieder trainiert. Ein Fragezeichen, so der Teamverantwortliche, stehe vor allem hinter dem Einsatz des angeschlagenen Kai Schäfer. Sollte seine Nummer eins weiter fehlen, hätte Union in den Einzeln ein Problem. Fransman müsste aufrücken und sich mit einem ungleich stärkeren Kontrahenten messen, das zweite Einzel könnten die Hausherren im Grunde herschenken.

Damen in Bestbesetzung

In den Doppeln wäre ein Schäfer-Ausfall nicht ganz so gravierend, dort hinterließ der Coach der Steverstädter, Christoph Schnaase, zuletzt einen sehr ordentlichen Eindruck. Auch Josche Zurwonne wäre trotz Trainingsrückstands eine Alternative. Bei den Damen bietet Union sein bestmögliches Trio – Yvonne Li, Linda Efler und Eva Janssens – auf. Besonders freut sich der Manager auf das Einzel zwischen Li und Priskila Siahaya: „Das wird definitiv hochklassig“. Ihre bestechende Form hat die Deutsche Meisterin zuletzt in Paris bei den French Open unter Beweis gestellt, wo sie der Weltranglistenersten Tai Tzu-ying (Taiwan) einen Satz abknöpfte. Beim letzten Aufeinandertreffen in der Liga bezwang Trittaus Indonesierin die Lüdinghauserin allerdings.

Dass der TSV in der Tabelle derzeit den vorletzten Platz belegt, sagt laut Schnaase derweil wenig über dessen tatsächliches Leistungsvermögen aus: „Trittau wird auch wieder da unten rauskommen.“ In Bestbesetzung seien die Nordlichter sogar ein Playoff-Kandidat. Insofern „nehmen wir am Sonntag jeden Zähler mit, den wir kriegen können“.

TSV-Mann Joachim Persson lange gesperrt

Mitte der Nuller-Jahre war Joachim Persson einer der besten Einzelspieler der Welt. Seinen Zenit hat der inzwischen 36-Jährige zwar überschritten. Beim morgigen Union-Gegner Trittau ist er aber immer noch ein zuverlässiger Punktesammler. Präziser: . Wegen Wettbetrugs hat der Weltverband (BWF) Persson für 18 Monate gesperrt. Eine konkrete Spielmanipulation war dem TSV-Mann nicht nachzuweisen. Er habe aber gegen Meldeauflagen verstoßen und nicht ausreichend mit der BWF kooperiert, hieß es in der Urteilsbegründung. Persson selbst sieht sich als Opfer. Der Verband habe an ihm ein Exempel statuieren wollen, so der Ex-Vizeeuropameister.

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