Fußball: Bezirksliga 11
Union Lüdinghausen kommt beim SV Gescher unter die Räder

Lüdinghausen -

Tobias Tumbrink schwante von Beginn an Böses. „Man konnte schon beim Warmmachen erkennen, dass die Mannschaft nicht verstanden hatte, dass wir uns mit einem Sieg in der Tabelle würden absetzen können“, meinte der Trainer von Union Lüdinghausen nach dem Schlusspfiff beim SV Gescher.

Sonntag, 27.10.2019, 20:30 Uhr aktualisiert: 27.10.2019, 20:34 Uhr
Union-Trainer Tobias Tumbrink hatte beim Auswärtsspiel in Gescher nichts zu lachen.
Union-Trainer Tobias Tumbrink hatte beim Auswärtsspiel in Gescher nichts zu lachen. Foto: flo

Tobias Tumbrink schwante von Beginn an Böses. „Man konnte schon beim Warmmachen erkennen, dass die Mannschaft nicht verstanden hatte, dass wir uns mit einem Sieg in der Tabelle würden absetzen können“, meinte ein frustrierter Lüdinghauser Trainer nach der 0:5 (0:1)-Klatsche beim SV Gescher.

Dabei wäre ein eigener Sieg durchaus möglich gewesen. „Gescher hat eine spielerisch limitierte Mannschaft“, so Tumbrink, der aber hinzufügte: „Sie hat sich den Erfolg durch eine starke Leistung im Kollektiv verdient.“

In Hälfte eins spielten beide Teams noch auf Augenhöhe, wobei die Gäste in Führung hätten gehen können. In der 37. Minute stand Union-Stürmer Nils Husken frei vor Geschers Keeper Alexander Trogemann, wurde aber von einem SV-Spieler von hinten umgerempelt. Doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm, und im Gegenzug trafen die Hausherren zur Führung.

Wer geglaubt hatte, dass die Lüdinghauser nach dem Wiederanpfiff die Initiative übernehmen würde, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: „Wir haben die Gescheraner durch individuelle Fehler zu den Gegentoren eingeladen“, schimpfte Tumbrink. Und hofft, dass endlich wieder Kontinuität einkehrt: „Seit Wochen wechseln sich Siege und Niederlagen bei uns ab.“

Union: Fabry – Roters, Voll, Placzek, Weimer (64. Demir) – F. Hüser (57. Tafolli), Görlich (71. Hellkuhl), Grewe, N. Hüser – Husken, Camara (85. Martel). Tore: 1:0 Busert (38.), 2:0 Reddemann (64.), 3:0 Lanfer (70.), 4:0 Busert (76.), 5:0 Wellermann (89./FE). Beste Spieler: keine.

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