Badminton: Bundesliga
Nur ein Zähler für Union Lüdinghausen

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen musste sich am Sonntag dem TSV Trittau mit 3:4 geschlagen geben. Das Publikum hätte sich gewiss einen Sieg der Heimmannschaft gewünscht, wurde dafür aber Zeuge eines denkwürdigen Spitzendoppels.

Sonntag, 27.10.2019, 20:51 Uhr
Waren je zwei Mal am Sonntagnachmittag im Anton für Union erfolgreich: Linda Efler und der Niederländer Jelle Maas.
Waren je zwei Mal am Sonntagnachmittag im Anton für Union erfolgreich: Linda Efler und der Niederländer Jelle Maas. Foto: flo

Union Lüdinghausen hat das Heimspiel gegen den TSV Trittau mit 3:4 verloren, muss sich also mit einem Zähler begnügen. Geliebäugelt hatten die Gastgeber ganz sicher mit zwei Punkten. Und ein Sieg lag trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Kai Schäfer im Bereich des Möglichen. Dafür hätte Union bereits ein Sieg in den Einzeln an diesem Sonntagnachmittag gereicht. Doch erst unterlag die etwas müde wirkende Yvonne Li der starken Indonesierin Priskila Siahaya nach 1:0-Führung mit 1:3. Exakt den gleichen Verlauf nahm das zweite Herreneinzel zwischen Nick Fransman und David Jones . Den Niederländer schien die Knieblessur, die er sich im Heimspiel davor gegen Mülheim zugezogen hatte, stark zu beinträchtigen.

Li war untröstlich nach ihrer Viersatzniederlage: „Klar waren die vergangenen Wochen mit den Turnieren in Dänemark und Frankreich stressig. Trotzdem darf ich ein solches Match einfach nicht verlieren.“ Union-Teammanager Michael Schnaase hob dagegen das Positive hervor: „Wir haben immer noch drei Punkte mehr als Trittau und sogar acht mehr als Neuhausen.“ In 14 Tagen gastiert Lüdinghausen beim Tabellenletzten. „Vielleicht sind Nick und Kai bis dahin ja wieder fit“, hofft Schnaase.

Mitreißendes Doppel

Die Zuschauer hätten sich gewiss einen Sieg der Heimmannschaft gewünscht. Mehr als entschädigt wurden sie indes durch den Erfolg der Lüdinghauser im Spitzendoppel. Roman Zirnwald und Jelle Maas bezwangen in einem mitreißenden Match die Briten Matthew Clare und Jones in fünf Durchgängen. Eigentlich passten der Niederländer Maas und er, der Österreicher, gar nicht so gut zusammen, wie Routinier Zirnwald erklärte: „Jelle macht unentwegt Druck, während ich lieber versuche, immer mal wieder das Tempo rauszunehmen.“ Aber irgendwie fanden die beiden Unionisten bei ihrem erst zweiten gemeinsamen Auftritt doch die passende Balance.

Ziemlich souverän war der Sieg von Li/Linda Efler im Damendoppel über Hope Warner/Inalotta Suutarinen. Und auch Maas/Efler gaben sich im abschließenden Mixed gegen Clare/Warner nur selten eine Blöße. Die Notpaarung Josche Zurwonne/Christoph Schnaase (beide praktisch ohne Training) schnupperte gegen Jones/Clare immerhin an einem Satzgewinn.

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