Badminton: Turnier vor der Haustüre
„Definitiv was Besonderes“ – Heimspiel für Linda Efler in Saarbrücken

Lüdinghausen -

Bei den SaarLorLux-Open, nach den German Open in Mülheim das zweitwichtigste Turnier auf deutschem Boden, treten vier Spieler des Bundesligisten Union Lüdinghausen an. Für eine Unionistin ist es eine ganz besondere Veranstaltung.

Montag, 28.10.2019, 18:56 Uhr aktualisiert: 28.10.2019, 19:01 Uhr
Beim 3:4 gegen Trittau gewann Linda Efler sowohl das Doppel als auch, mit Jelle Maas, das Mixed.
Beim 3:4 gegen Trittau gewann Linda Efler sowohl das Doppel als auch, mit Jelle Maas, das Mixed. Foto: flo

Morgen beginnen, wie berichtet, in Saarbrücken die SaarLorLux Open – kein Turnier wie jedes andere für Linda Efler . Mit der Doppel-Spezialistin des SC Union Lüdinghausen sprach unser Redaktionsmitglied Florian Levenig.

Es gibt höher dotierte Turniere als das in Saarbrücken. Trotzdem ist Ihre Vorfreude groß, oder?

Efler: Klar, ich lebe und trainiere ja dort. Das ist definitiv was Besonderes – zumal mit den eigenen Fans im Rücken.

Was haben Sie sich vorgenommen?

Efler: Im Doppel wollen Isabel Herttrich und ich – wie zuletzt bei den Dutch Open – ins Halbfinale. Im Mixed ist die Auslosung etwas kniffliger. Da müssen Marvin Seidel und ich von Runde zu Runde schauen.

Im Halbfinale könnten Sie auf Mark Lamsfuß und Ihre Doppelpartnerin Herttrich treffen, mit denen Marvin und Sie um den einen Olympia-Startplatz konkurrieren. Bisschen komisch, oder?

Efler: Es geht. Bel und ich sind ja nicht nur Konkurrentinnen, sondern vor allem Freundinnen. Da zollt man einander nach einer guten Leistung zumindest Respekt.

Wobei im Doppel die Chance, sich für Tokio 2020 zu qualifizieren, eh größer ist.

Efler: Kann man so sagen, ja. Aber auch da müssen Bel und ich uns noch einige Male richtig gut platzieren.

Schäfer weiter gehandicapt

Unionist Kai Schäfer, in Runde eins mit einem Freilos bedacht, wird in Saarbrücken „in jedem Fall antreten“. Ob er dann sein Zweitrundenmatch gegen Rahul Bharadwaj (Indien) oder Niluka Karunaratne (Sri Lanka) aber tatsächlich bis zum Ende bestreite, sei aufgrund der anhaltenden Rückenprobleme fraglich. Teamkollegin Yvonne Li macht sich derweil noch keine Gedanken über ein mögliches Halbfinalduell mit der spanischen Olympiasiegerin Carolina Marín: „Wenn ich so schwach spiele wie am Sonntag in der Bundesliga, muss ich über jede Runde, die ich überstehe, froh sein“. Vierte Lüdinghauserin im Bunde ist Eva Janssens.

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