Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen gegen VoR Paderborn: Am Ende ist es deutlich

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat die zweite klare Heimspiel-Niederlage in Folge erlitten. Dabei waren die Schwarz-Roten gegen Aufsteiger VoR Paderborn gut in die Partie gekommen.

Sonntag, 03.11.2019, 20:30 Uhr
Pia Fuchs (M.) war erneut beste Unionistin, war gegen die Niederlage aber auch machtlos.
Pia Fuchs (M.) war erneut beste Unionistin, war gegen die Niederlage aber auch machtlos. Foto: Christian Besse

Die Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen haben die zweite klare Heimspiel-Niederlage in Folge erlitten. Nach dem 0:3 gegen VV Humann Essen vor den Herbstferien verlor der Regionalligist am frühen Sonntagabend gegen den Aufsteiger VoR Paderborn mit 1:3 (20:25, 25:19, 20:25, 15:25).

Die Gastgeberinnen waren wie schon gegen Essen gehandicapt in die Partie gegangen. Diesmal fehlten die verletzten Außenangreiferinnen Lara-Marie Grössing und Larissa Ruwe. Dennoch kamen die Schwarz-Roten gut in die Partie, ließen die Paderbornerinnen aber in der Endphase von Satz eins ziehen.

In Durchgang zwei passierte ihnen das nicht. Auf 12:8 und 19:13 zogen die Schwarz-Roten davon, spätestens beim Stand von 22:14 war der Satz entschieden. Es war die beste Phase von Union , danach bestimmte nur noch der VoR die Partie.

„Wir haben die Paderbornerinnen Anfang des dritten Satzes kommen lassen und sind dann dem Rückstand hinterhergelaufen“, sollte Union-Trainerin Danuta Brinkmann später sagen. Die selbst verschuldete Aufholjagd war erfolglos. Mit 5:10 und 8:16 lag Lüdinghausen zurück, kam nach einer Aufschlagserie von Meret Singer zwar noch auf 14:17 heran, musste den VoR dann aber doch wieder und endgültig ziehen lassen.

Noch deutlicher wurde das Kräfteverhältnis zwischen den beiden Teams im vierten Durchgang. Wieder legte der VoR vor, führte Mitte des Satzes erneut mit 16:8. Die Union-Spielerinnen fanden kein Rezept mehr gegen die vor allem im Aufschlag und im Angriff starken Ostwestfälinnen. Dass auch der Glaube fehlte, die Partie doch noch drehen zu können, war offensichtlich. Beim Stand von 10:19 deutete sich ein Debakel an, dann verkürzte Marieke Schwarz den Rückstand auf fünf Punkte. Dann aber machte Schwarz-Rot keinen einzigen Punkt mehr.

Union: Beuers, Czubernat, Fuchs, Kaiser, Nagel, Quante, Schepers, Schwarz, Singer.

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