Volleyball: Frauen-Regionalliga
Ein ganz wichtiges Wochenende

Senden/Lüdinghausen -

Die Volleyballerinnen des ASV Senden haben zwei wichtige Kellerduelle vor sich. Am Freitag empfangen sie die SG Werth/Bocholt, am Samstag GW Paderborn. Ligakonkurrent Union Lüdinghausen tritt am Samstag bei Werth/Bocholt an.

Donnerstag, 07.11.2019, 22:30 Uhr aktualisiert: 13.11.2019, 15:20 Uhr
Die ASV-Spielerinnen und Trainer Oliver Grote wollen in den Kellerduellen möglichst viele Punkte holen.
Die ASV-Spielerinnen und Trainer Oliver Grote wollen in den Kellerduellen möglichst viele Punkte holen. Foto: Steinbrenner

Die Volleyballfrauen des ASV Senden haben schon bessere Zeiten erlebt. Die erste Mannschaft (Regionalliga) und die Zweite (Verbandsliga) haben in je drei Spielen jeweils nur einen Punkt geholt. Beide Teams wurden vor der Saison neu zusammengestellt, nachdem fast alle Spielerinnen den ehemaligen Drittligisten nach dem Abstieg verlassen haben und der ASV daraufhin die meisten Spielerinnen aus der Zweiten hochgezogen hatte. Für Jürgen Urban , Chef der Sendener Volleyballabteilung, ist das kommende Wochenende nun ganz entscheidend.

Haben Sie die schlechten Saisonstarts der beiden Teams überrascht, oder haben Sie aufgrund der großen Umbrüche schon damit gerechnet?

Urban: Das war eigentlich zu erwarten. Dazu hat die erste Mannschaft bisher nur gegen Teams gespielt, die weiter oben in der Tabelle stehen. Jetzt kommen die entscheidenden Partien gegen Teams, gegen die wir punkten müssen, damit wir da unten rauskommen. Jetzt gegen Werth/Bocholt und gegen Paderborn und dann am folgenden Wochenende, an dem wir gegen Lüdinghausen und bei Aufsteiger Humann Essen antreten.

Die zweite Mannschaft steht in der Verbandsliga selbst unten in der Tabelle. Kann die Sechs von Christian Hahne dem Regionalliga-Team da überhaupt aushelfen?

Urban: Wir haben im Moment mit Merle Paskert, Lotta Rotering und Christina Greiwe drei Verbandsliga-Spielerinnen, die unserer Ersten generell mitaushelfen können. Wenn beide Teams zu Hause spielen, geht das natürlich, bei Auswärtsspielen wird es schwierig.

Werth/Bocholt hat in immerhin fünf Partien auch nicht mehr Punkte geholt als der ASV, Paderborn in sechs Partien nur drei Zähler. Sind für Ihr Team in diesen beiden Spielen sechs Punkte Pflicht, oder wären Sie auch mit weniger zufrieden?

Urban: Uns hilft im Moment jeder Punkt. Aber vier, fünf Zähler aus diesen beiden Spielen sollten es mindestens sein, damit wir ein bisschen Ruhe bekommen.

Die erste Sendener Mannschaft hat fünf Wochen nicht gespielt und jetzt zwei Partien innerhalb von 24 Stunden. Das ist alles andere als ein Vorteil . . .

Urban: Nein, natürlich nicht . . . Immerhin hatten wir einen Jugendspieltag in diesen Wochen, sodass wenigstens die jüngeren unserer Spielerinnen da etwas Spielpraxis bekommen haben.

Doppelspieltag für den ASV

Regionalligist ASV Senden hat zwei Heimspiele innerhalb von 24 Stunden vor der Brust. Am Freitag um 20 Uhr empfängt der Vorletzte das Tabellenschlusslicht SG Werth/Bocholt, am Samstag um 19 Uhr den Drittletzten GW Paderborn. „Die lange Spielpause hat uns mental ganz gut getan“, so ASV-Trainer Oliver Grote. „Wir sind ganz guter Dinge.“ Dazu kommt die ausgezeichnete Personalsituation: Neuzugang Julia Bock hat ihre Verletzung auskuriert und steht erstmals für Senden auf dem Parkett. Damit ist der Kader aller Voraussicht nach komplett. „Ich bin gespannt, wie wir den Doppelspieltag verkraften“, sagt Grote, der das junge Team nicht unter Druck setzt: „Natürlich wollen wir beide Spiele gewinnen, aber auch zwei oder drei Punkte wären kein Weltuntergang.

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Union beim Schlusslicht

Die Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen, Ligakonkurrent des ASV Senden, laufen am Samstag um 17.30 Uhr beim Tabellenschlusslicht SG Werth/Bocholt auf. Für die Gastgeberinnen ist es die zweite Partie innerhalb von 24 Stunden – am Freitagabend spielen sie bereits beim ASV (siehe nebenstehenden Text). „Ein bisschen Druck ist immer da“, so Union-Trainerin Danuta Brinkmann auf die Frage, ob gegen den Tabellenletzten ein Sieg Pflicht sei. Personell hat sich die Situation bei Schwarz-Rot nach der Heimniederlage gegen den VoR Paderborn wieder aufgehellt. Zwar ist Lara-Marie Grössing noch verletzt, aber Larissa Ruwe ist zumindest im Defensivbereich wieder einsetzbar. Auch die zuletzt ebenfalls angeschlagene Sina Allzeit steht wieder zur Verfügung.

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