Volleyball: Regionalliga
Rollentausch: Union Lüdinghausen Favorit beim ASV Senden

Senden/Lüdinghausen -

Nach viereinhalb Jahren Pause steigt am Freitag ab 19.30 Uhr (Neue Halle) die Neuauflage des ewig jungen Duells zwischen dem ASV Senden und Union Lüdinghausen. Eine Gästespielerin war schon 2015 dabei – und hofft auf einen etwas anderen Ausgang.

Donnerstag, 14.11.2019, 18:30 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 19:28 Uhr
Hoch her ging es im März 2015 beim bis dato letzten Aufeinandertreffen der hiesigen Regionalligisten vor allem in Durchgang drei.
Hoch her ging es im März 2015 beim bis dato letzten Aufeinandertreffen der hiesigen Regionalligisten vor allem in Durchgang drei. Foto: rau

Am Abend des 28. März 2015 trennten sich für längere Zeit die Wege des ASV Senden und des SC Union Lüdinghausen . Gastgeber ASV hatte soeben das Nachbarschaftsduell in der Volleyball-Regionalliga mit 3:0 gewonnen. Anschließend setzte sich Senden in der Aufstiegsrelegation gegen Langenhagen durch und verfügte sich gen Liga drei – während die Union-Damen in der vierthöchsten Spielklasse verblieben. Am heutigen Freitag, 19.30 Uhr, steigt an der Bulderner Straße die Neuauflage des prestigeträchtigen Nachbarschaftsduells. Und manches spricht dafür, dass sich die Besucherinnen mit viereinhalb Jahren Verzug für die damalige Niederlage revanchieren.

Erfahrung gab 2015 den Ausgleich

Pia Fuchs ist neben Teamkollegin Lara-Marie Grössing, die aber in den vergangenen Wochen verletzungsbedingt passen musste, die einzige Spielerin beider Klubs, die schon im Frühjahr 2015 auf dem Parkett stand. Die Erinnerungen seien etwas verblasst, räumt die Union-Kapitänin ein. Nicht mehr auf dem Schirm hat die heute 23-Jährige, dass Lüdinghausen in Satz drei seinerzeit sieben Satzbälle in Serie nicht nutzen konnte – womöglich die Folge fehlender Routine. Sie selbst war damals 19 – während auf der anderen Seite des Netzes hocherfahrene Kräfte wie Sara Stetzkamp oder Anna-Lena Voosholz standen.

Wie sich die Zeiten ändern: Nach dem Abstieg im Sommer und dem Weggang fast aller Leistungsträgerinnen wagte Senden mit einem radikal verjüngten Team den Neuanfang – und hat seitdem viel Lehrgeld gezahlt. Das dürfe zumindest am Freitag so bleiben, findet Fuchs: „Natürlich wünschen wir uns alle, dass der ASV noch die Kurve kriegt. Was gibt es Schöneres für die Fans und uns Spielerinnen als diese Derbys? Aber wir wollen ganz sicher nicht die erste Mannschaft sein, die in Senden verliert.“

Anders als vor viereinhalb Jahren sei Lüdinghausen Favorit – „und dieser Rolle wollen wir im Sportpark gerecht werden. Unser Ziel sind ganz klar die drei Punkte“, so die Union-Angreiferin, die die Sendener zu Drittligazeiten vergeblich abzuwerben versucht hatten.

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