Volleyball: Regionalliga
Union Lüdinghausen hat es eilig

Senden -

Union Lüdinghausen hat das erste Stever-Derby seit März 2015 bei Schlusslicht Senden mit 3:0 gewonnen. Der Underdog wehrte sich, frenetisch angefeuert von den ASV-Fans, nach Kräften. Für den Sieg kamen die Gastgeberinnen aber nie in Betracht.

Freitag, 15.11.2019, 22:56 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 13:08 Uhr
Ganze 62 Minuten dauerte die Partie im Sportpark, dann war der vierte Saisonsieg der Gäste aus Lüdinghausen perfekt.
Ganze 62 Minuten dauerte die Partie im Sportpark, dann war der vierte Saisonsieg der Gäste aus Lüdinghausen perfekt. Foto: flo

Schon schade. Zumindest für den neutralen Fan. Da hatte man nun vier Jahre und annähernd acht Monate auf diesen Moment gewartet. Und dann war das Ganze nach nur wenig mehr als einer Stunde vorbei – zu deutlich die Überlegenheit des SC Union Lüdinghausen , der das erste Stever-Derby in der Volleyball-Regionalliga seit März 2015 beim ASV Senden mit 25:19, 25:15 und 25:14 für sich entschied.

Volleyball: Regionalliga-Derby

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„Nichts zu meckern“ hatte an alter Wirkungsstätte Melanie Czubernat. „Wir waren n allen Elementen da“, fand die Union-Libera, die in jungen Jahren auf der anderen Seite des Netzes gestanden hatte. Danuta Brinkmann pflichtete ihrem Schützling im Wesentlichen bei: „Wir haben gut aufgeschlagen, stabil angenommen und druckvoll angegriffen.“ Insofern, so die Lüdinghauser Trainerin, „hätte man auch Larissa Ruwe oder Pia Fuchs als wertvollste Spielerin auszeichnen können“. Die Plakette ging schließlich an Marieke Schwarz, auf Seiten des ASV wurde Libera Melina Laubrock ausgezeichnet.

Senden muckt plötzlich auf

Zum Spiel: Die Gäste legten los, wie es sich für einen Favoriten ziemt. Nach dem 4:0 stockte der Union-Motor aber für den Moment. Senden glich aus, gestaltete den ersten Durchgang halbwegs offen, ehe sich Lüdinghausen doch entscheidend absetzte. Noch klarer zunächst der zweite Durchgang: Über 13:6 und 20:8 zogen die Gäste auf 24:10 davon. Doch das blutjunge ASV-Team muckte auf und wehrte fünf Satzbälle hintereinander ab, bevor Ruwe der entscheidende Punkt gelang.

„In diesen Phasen hat man gesehen, dass meine Mädchen ebenfalls Volleyball spielen können“, freute sich ASV-Trainer Oliver Grote. Top-Talent Lilly Daubert kam hier und da mit ihren Angriffsschlägen durch, die Feldabwehr holte, was zu holen war – „aber eben nie über die ganze Länge eines Satzes“, wie Grote einräumte. Auch habe Merle Paskert, die sonst in der Verbandsliga zustellt, ihre Sache „sehr ordentlich“ gemacht, so Grote. Die etatmäßige, aber verletzte Stellerin Felice-Lyn Lethaus gleichwertig ersetzen konnte sie natürlich nicht.

Für Senden geht es bereits am heutigen Samstag, 16 Uhr, mit der Partie bei VV Humann Essen weiter. Lüdinghausen hat am Sonntag, 17 Uhr (Berufskolleg), den SC 99 Düsseldorf zu Gast.

ASV: Laubrock, C. Bürse, Paskert, Geschermann, Daubert, P. Bürse, Pohl, Bock, Althoff, Krüger. Union: Schepers, Kaiser, Schwarz, Fuchs, Mumm, Ruwe, Nagel, Beuers, Allzeit, Braun, Meininger, Grössing, Czubernat.

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