Badminton: Bundesliga
Blöd gelaufen – Union Lüdinghausen geht in Wipperfeld leer aus

Lüdinghausen -

Der SC Union Lüdinghausen hat das erste von zwei Auswärtsspielen am Wochenende beim 1. BC Wipperfeld verloren, 2:5 hieß es am Ende aus Besuchersicht. Eine Überraschung bahnte sich im Mixed an. Dann geschah das Malheur.

Sonntag, 22.12.2019, 12:15 Uhr aktualisiert: 22.12.2019, 18:10 Uhr
Chancenlos: Josche Zurwonne (l.) und Robert Blair. Zurwonnes Ex-Doppelpartner Jones Jansen und Blairs schottischer Landsmann Matthew Grimley gewannen das Match glatt in drei Sätzen.
Chancenlos: Josche Zurwonne (l.) und Robert Blair. Zurwonnes Ex-Doppelpartner Jones Jansen und Blairs schottischer Landsmann Matthew Grimley gewannen das Match glatt in drei Sätzen. Foto: rau

Im Grunde kam alles genau so, wie es Michael Schnaase, Teammanager des SC Union Lüdinghausen , prognostiziert hatte. Relativ sichere Siege im Damen-Einzel (Yvonne Li) sowie im Damen-Doppel (Li/Linda Efler), zwei Niederlagen in den Herren-Doppeln (Josche Zurwonne/ Robert Blair ; Roman Zirnwald/Christoph Schnaase), die – personell bedingt – ebenfalls nicht aus heiterem Himmel kamen. Einzige Unwägbarkeiten im Vorfeld: Wie sich Kai Schäfer (erst am Freitag mit Jetlag aus den USA zurückgekehrt) und Nick Fransman in den Einzeln am Samstag in Wipperfeld schlagen würden. Da beide ebenfalls den Kürzeren zogen, gab es im Oberbergischen zum Auftakt des Doppelspieltages die befürchtete, wenngleich nicht gänzlich unerwartete 2:5-Niederlage beim starken Tabellendritten.

Janssens-Verletzung verhindert Überraschung

Und doch sprach der Manager hinterher von einem „etwas unglücklichen Verlauf. Ein Punkt war definitiv drin.“ Schnaase spielte in erster Linie auf das gemischte Doppel an, in dem Blair und Eva Janssens sich exzellent schlugen. Immerhin stand auf der anderen Seite des Netzes neben der Finnin Jenny Nyström der derzeit beste deutsche Doppel- und Mixed-Spieler Mark Lamsfuß. Doch die Lüdinghauser hatten zwei der ersten drei Sätze gewonnen, in Durchgang vier stand es 9:9. Zwei erfolgreiche Ballwechsel noch, und Union hätte den ersehnten einen Zähler eingetütet. Dann passierte das Malheur: Janssens zog sich eine Oberschenkelblessur – Verdacht auf Muskelfaserriss – zu, hielt unter Schmerzen bis zum 9:11 durch, gab dann aber auf.

Ein bisschen Pech hatte Fransman. Der Niederländer war drauf und dran, den DM-Zweiten Samuel Hsiao im letzten Match des Tages in den Entscheidungsdurchgang zu zwingen. Doch der 27-Jährige vergab beim Stand von 10:9 einen Satzball – während Hsiao seinen ersten Matchball prompt nutzte.

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