Fußball: Bezirksliga 11
Union Lüdinghausen sucht Tumbrink-Nachfolger

Lüdinghausen -

Kandidaten gibt es genug. Nur war bislang nicht der passende dabei, der den SC Union Lüdinghausen in der kommenden Saison coachen soll. Immerhin: Ein Trainer für die zweite Mannschaft ist inzwischen gefunden.

Mittwoch, 29.01.2020, 17:54 Uhr aktualisiert: 30.01.2020, 13:18 Uhr
Früher für die erste Mannschaft von Union am Ball, künftig Coach der U 23: Peter Bergen.
Früher für die erste Mannschaft von Union am Ball, künftig Coach der U 23: Peter Bergen. Foto: rau

Die Trainersuche beim Fußball-Bezirksligisten Union Lüdinghausen gestaltet sich genau so schwer, wie Daniel Schürmann das befürchtet hatte. Nicht, dass es an Interessenten fehlen würde: „Ich bekomme fast täglich Anrufe oder WhatsApps“, berichtet der sportliche Leiter. Nur müsse es eben in jeder Hinsicht passen. Er telefoniere „fast täglich mit Tobi“, so Schürmann über die enge Zusammenarbeit mit Coach Tobias Tumbrink , den es im Sommer zum Landesligisten BSV Roxel zieht. Heißt: Nur wer sich mit Haut und Haaren den Schwarz-Roten verschreibt, darf auf ein Engagement am Westfalenring hoffen.

Zwei Mann, so viel gibt der sportliche Leiter preis, hätten alles mitgebracht, was es für den Job braucht. Aber? „Einer stand bei seinem jetzigen Verein im Wort, der andere ist erst später verfügbar.“ Also eine Interimslösung, bis der Wunschkandidat übernimmt? Völlig ausschließen mag der sportlich Verantwortliche das nicht, lieber wäre ihm aber ein dauerhafter Ersatz für Tumbrink schon im Juli. Solange niemand gefunden ist, liegen auch die Gespräche mit den Spielern auf Eis.

 

Bergen löst Witschenbach ab

Immerhin eine Baustelle hat Schürmann schließen können: Peter Bergen übernimmt zur neuen Saison den Trainerposten bei der zweiten Mannschaft (wird in der Rückserie weiter von Ingo Witschenbach betreut). Der 32-Jährige ist ein Ur-Unionist, wie er im Buche steht. Beim damaligen Landesligisten beackerte er das defensive Mittelfeld, später half er in der Reserve aus, coachte die A 2-Junioren und ist aktuell für die U 17 am Ring verantwortlich. Ob er selbst wieder die Schuhe schnüre? „Dafür müsste ich erst fit werden. Mittrainieren werde ich sicher hin und wieder. Aber geplant ist, dass die Jüngeren auf dem Platz stehen.“ Wie berichtet, soll der B-Ligist künftig als eine Art U 23 auflaufen, allein aus der aktuellen U 19 drängen am Saisonende 14 Mann in den Seniorenbereich.

Das Los der zweiten Mannschaften – Spieler im Bedarfsfall an die Erste abstellen, Rekonvaleszenten aus dem Bezirksligakader den Vorzug vor den eigenen Leuten gewähren – kennt Bergen. Es schreckt ihn indes nicht ab: „Wichtig ist eine gute Kommunikation. Dass man im ständigen Austausch mit der sportlichen Leitung und dem künftigen Coach bleibt – wer immer das sein wird.“

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