Badminton: DM
Schäfer-Schock, Yvonne Li und Linda Efler auf Kurs

Lüdinghausen -

Linda Efler und Yvonne Li (beide Union Lüdinghausen) haben die Chance, in Bielefeld ihre Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Für Teamkollege Kai Schäfer war es es ein ganz bitterer Tag.

Freitag, 31.01.2020, 20:40 Uhr aktualisiert: 02.02.2020, 16:22 Uhr
Schieflage: Mitfavorit Kai Schäfer kam bei der DM in Bielefeld nicht übers Achtelfinale hinaus.
Schieflage: Mitfavorit Kai Schäfer kam bei der DM in Bielefeld nicht übers Achtelfinale hinaus. Foto: flo

Matthias Kicklitz zählt zu den größten Badminton-Talenten im Land. In der Klasse U 19 kann dem Hamburger derzeit niemand das Wasser reichen. Auch trainiert Kicklitz bereits regelmäßig am Bundesstützpunkt in Mülheim. Und: Kai Schäfer hatte im Vorgespräch zur Deutschen Meisterschaft mit den WN explizit vor dem aufstrebenden 17-Jährigen gewarnt. Dass die Nummer eins der Setzliste Kicklitz im Achtelfinale in zwei Sätzen unterlag (16:21, 15:21), ist trotzdem eine kleine Sensation. „,Kicki‘ hat es gut gemacht, keine Frage. Aber ich war völlig verkrampft und habe überhaupt nicht das aufs Feld gebracht, was ich mir vorgenommen hatte“, erklärte der restlos bediente Lüdinghauser nach seinem Ausscheiden.

Somit müssen es für Union in Bielefeld die Damen richten. Titelverteidigerin Yvonne Li wird ihrer Favoritenstellung bislang eindrucksvoll gerecht. Dem 21:3 und 21:6 über Vanessa Seele (Beuel) ließ die 21-Jährige im Viertelfinale ein 21:7 und 21:10 über Xenia Kölmel (Schorndorf) folgen. In der Vorschlussrunde trifft Li am Samstag auf die Mülheimerin Katharina Altenbeck.

Ebenfalls nicht spannender als nötig machten es Li und Teamkollegin Linda Efler im Doppel. Das top-gesetzte Duo zog nach Siegen über Laura Adam/Lisa Geppert (Jena/21:9, 21:8) und Sarah Bergedick (Gladbeck)/Kölmel (21:14, 21:11) ungefährdet ins DM-Viertelfinale ein, wo die beiden Lüdinghauser nach Redaktionsschluss auf Leona Michalski (Sterkrade) und Emma Moszczynski (Landau) trafen.

Bronze bereits sicher haben Efler und Ersatzpartner Jan Colin Völker (Refrath) im Mixed. Die Jenaer Pit Hofmann und Adam waren beim 13:21 und 11:21 ebenso chancenlos gegen die Mitfavoriten wie anschließend die Bremer Yannik Windhorst und Maren Völkering (7:21, 10:21). Im Viertelfinale schalteten Völker/Efler Tobias Wadenka/Hannah Pohl (Neuhausen/Beuel) aus (21:6, 21:15). In der Runde der letzten Vier wartet das DBV-Perspektiv-Duo Jones Jansen/Kilasu Ostermeyer (Wipperfeld/Refrath).

Mehr als beachtlich schlugen sich am Freitag in der Seidensticker-Halle Lena Seibert und Hannah Schröder (beide Union 2). Für Seibert und die Mülheimerin Lea-Lyn Stremlau war erst im Viertelfinale nach dem 18:21 und 14:21 gegen Michalski/Moszczynski Schluss. Schröder und Silke Becker (Wesel) hatten in der Runde zuvor gegen Anke Fastenau/Brid Stepper (Beuel/Marktheidenfeld) verloren (17:21, 13:21).

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