Badminton: Bundesliga
Da war mehr drin für Union Lüdinghausen

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat das Heimspiel am Samstag gegen BW Wittorf knapp mit 3:4 verloren. Immerhin: Dank des einen Zählers machten die Steverstädter in der Tabelle Boden gut. Auf eine Unionistin war erneut Verlass.

Sonntag, 09.02.2020, 11:54 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 17:49 Uhr
Zeigten am Samstag eine starke Leistung im Damen-Doppel: die Deutschen Meisterinnen Linda Efler (l.) und Yvonne Li.
Zeigten am Samstag eine starke Leistung im Damen-Doppel: die Deutschen Meisterinnen Linda Efler (l.) und Yvonne Li. Foto: Markus Kleymann

Man kann es positiv oder negativ sehen. Einerseits ist Union Lüdinghausen in der Badminton-Bundesliga bei seinen bisherigen sieben Heimspielen nie leer ausgegangen. Andererseits gab es nur zwei Siege daheim – und gleich fünf 3:4-Niederlagen. Das war auch am Samstag gegen den Tabellenvierten BW Wittorf vor einer überschaubaren Zuschauerkulisse der Fall. Trotz des Erfolges der Gäste sicherten sich die Lüdinghauser immerhin erneut einen Punkt – doch es war auf jeden Fall mehr drin.

Als eifrigste Punktesammlerin erwies sich einmal mehr die frisch gekürte zweifache Deutsche Meisterin Yvonne Li. An der Seite von Linda Efler , mit der sie bei der DM Gold geholt hatte, ging es nahtlos weiter. In drei starken Sätzen siegte das Duo zum Auftakt. Nur schade, dass die Herren-Doppel – wenn auch sehr knapp – erfolglos blieben. Josche Zurwonne und Jelle Maas unterlagen knapp in fünf Sätzen, Roman Zirnwald und Kai Schäfer in vier.

Union klettert

Für die zwischenzeitliche 3:2-Führung sorgten dann Nick Fransman mit einem deutlichen Sieg im zweiten Einzel sowie Li mit einer weiteren souveränen Vorstellung im Damen-Einzel. „Doch was soll ich mich über diese beiden Spielgewinne freuen, wenn wir insgesamt verlieren“, zeigte sie sich nach allen sieben Matches nicht sonderlich glücklich. Denn auch wenn sich Maas und Efler im Mixed nach Kräften wehrten, unterlagen sie nach vier engen Sätzen. Und Schäfer fand gegen den starken Malaien Chong Jee Han gar nicht zu seinem Spiel und unterlag in drei Sätzen. „Wenigstens nehmen wir einen Zähler mit“, zog Teammanager Michael Schnaase nach dem Spiel Bilanz. Dieser eine Punkt sorgte sogar dafür, dass das Team von Platz acht auf Rang sechs vorrückte – den ersten Playoff-Platz.

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