Reiten: Hallenturnier
Alles auf Anfang – Rosendorf Classics so früh wie lange nicht

Seppenrade -

Vom 28. Februar (Freitag) bis zum 1. März (Sonntag) richtet der RV Seppenrade in Ondrup sein hochdotiertes Indoor-Event aus. So früh fand der Hallenklassiker zuletzt im Premierenjahr 2009 statt. Und noch eine Änderung gibt es.

Mittwoch, 12.02.2020, 18:36 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 18:57 Uhr
Triumphierten 2019 beim Großen Preis: Angelique Rüsen und Zaza. Für die Alt-Marlerin war es bereits der zweite Sieg nach 2017.
Triumphierten 2019 beim Großen Preis: Angelique Rüsen und Zaza. Für die Alt-Marlerin war es bereits der zweite Sieg nach 2017. Foto: chrb

In Ondrup sind sie diesmal ziemlich früh dran. Die Rosendorf Classics, die zuletzt meist Mitte oder gar erst Ende März eine Vielzahl an prominenten Berufsreitern in die Bauerschaft lockten, beginnen 2020 bereits am 28. Februar (Freitag). Wobei: „2009, bei der Premiere, war der Termin auch zwei, drei Wochen eher als in den Vorjahren“, blickt Alfred Helmig auf die Anfänge der Veranstaltung zurück. Mehrere Starter hätten ihn um die Vorverlegung gebeten, weil es Pferde und Reiter mit Frühlingsbeginn ins Freie dränge. Zudem gebe es in gut zwei Wochen keine nennenswerte Konkurrenz in der Region.

Erlesenes Starterfeld

Und selbst wenn: Die „Classics“ sind mit ihren sieben schweren Prüfungen und dem mit 10 000 Euro dotierten Großen Preis auf Drei-Sterne-S-Niveau unter den ländlichen Hallenturnieren so einzigartig, dass sie sich beim Ausrichterverein RV Seppenrade kaum Sorgen um ein erlesenes Starterfeld machen müssen. Angelique Rüsen (Alt Marl), die 2017 und 2019 das Hauptspringen gewann, hat laut RV-Vize Helmig ebenso ihr Kommen angekündigt wie Dauergast Markus Merschformann (Osterwick), Felix Hassmann (Lienen) oder Hans-Thorben Rüder (Fehmarn) – samt und sonders Reiter, die gerade bei Indoor-Meetings regelmäßig auftrumpfen.

Rüders Vereinskollegin Inga Czwalina, im Vorjahr Deutsche Hallen-Championesse, wolle ebenfalls in Ondrup starten. Nach einer Bänderverletzung habe sie aber gerade erst wieder das Training aufgenommen, weiß Helmig. Zu den chancenreichsten hiesigen Vertretern zählen der Lüdinghauser Marius Brinkmann und die Herbernerin Katja Heitbaum (beide zuletzt in Gahlen sowie beim K+K-Cup in Münster vielfach platziert). Lokalmatador Florian Karns sattelt beim Heimspiel ebenfalls seine Pferde.

Was sich in nunmehr elf Jahren bewährt habe, müsse man bei der zwölften Auflage des Drei-Tage-Spektakels nicht großartig umkrempeln, findet „Classics“-Macher Helmig. Auch die Zahl der Nennungen bewege sich mit rund 1100 auf dem Level der vergangen Jahre. Eine Änderung gebe es aber: „Die Einlaufprüfung der Mittleren und Großen Tour fassen wir freitags zusammen. So kann jeder kurzfristig entscheiden, welche Springen er an dem Wochenende in Angriff nimmt.“

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