Fußball: Bezirksliga 11
Union Lüdinghausen kalt erwischt

Lüdinghausen -

Der SC Union Lüdinghausen hat das Nachholspiel gegen die Sportfreunde Merfeld mit 0:1 (0:1) verloren. Unverdient war die Heimpleite nicht. Vor allem in Hälfte eins war es für die Fans der Schwarz-Roten eine Partie zum Wegschauen.

Donnerstag, 13.02.2020, 22:59 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 23:04 Uhr
Marius Grewe (r.) versucht in dieser Szene Merfelds Leon Tüns zu stoppen.
Marius Grewe (r.) versucht in dieser Szene Merfelds Leon Tüns zu stoppen. Foto: flo

Was für eine Ernüchterung: Fußball-Bezirksligist Union Lüdinghausen , nach passabler Vorbereitung und dem Vertrauen in die eigene Heimstärke erwartungsfroh in den zweiten Saisonteil gestartet, musste am Donnerstagabend einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen. Mit 0:1 (0:1) unterlag die Elf von Tobias Tumbrink den Sportfreunden Merfeld – und enttäuschte vor allem im ersten Abschnitt auf ganzer Linie.

Der Coach nahm hernach kein Blatt vor den Mund. Der Auftritt seiner Mannen bis zur Pause sei eine „Vollkatastrophe“ gewesen. Die Schwarz-Roten wurden von den früh pressenden, beinhart zu Werke gehenden Merfeldern kalt erwischt. Logische Folge: das 0:1 (17.). Nach Julian Muddemanns Eckstoß war Christian Drees mit dem Kopf zur Stelle.

In der Folge agierten die eh schon verunsicherten Lüdinghauser noch mutloser. Während der Tabellenfünfte mit einfachen Mitteln (lange Bälle, Standards) nachzulegen versuchte. Einen Muddemann-Freistoß hätte Mathias Küster um ein Haar zum 0:2 verwertet, doch der wie fast alle Mitspieler nicht fehlerfreie Mirco Fabry war zur Stelle. Später parierte der Union-Keeper noch Lucas Reinings Distanzschuss.

In Hälfte zwei berappelten sich die Gastgeber. Übernahmen die Spielkontrolle und hielten in den Zweikämpfen dagegen – freilich ohne die Gäste ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Marius Hövekamp hätte Union den K.o. verpassen können, traf aber nach einer zu kurz abgewehrten Ecke das Lattenkreuz.

Chancen der Hausherren in 90 Minuten? Eine einzige: Der eingewechselte A-Jugendliche Max Schmidt fasste sich aus 20 Metern ein Herz, doch Linus Waltering wehrte den Schuss auf der Linie ab. „Was im zweiten Durchgang gefehlt hat, war die finale Aktion“, ärgerte sich Tumbrink. Spätestens im eigenen Sechzehner ließen die Besucher bis zum aus Union-Sicht bitteren Ende nichts anbrennen.

Union:Fabry – Martel (85. Weimer), Schürmann, M. Demir (87. , Krüger (F. Hüser) – Voll, Hellkuhl (78. Schmidt) – Grewe, Görlich, N. Hüser – Husken.Tor:Drees (17.).

Union: Tor:
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