Reiten: „12. Rosendorf Classics“
Lockerer Aufgalopp für Marius Brinkmann und Cidan

Seppenrade -

Von Freitag bis Sonntag richtet der RV Seppenrade in der Bauerschaft Ondrup sein hochdotiertes Hallenturnier aus. Marius Brinkmann, einer der Lokalmatadoren, darf da nicht fehlen. Allerdings setzt der Mann vom RV Lüdinghausen in diesem Jahr etwas andere Prioritäten.

Mittwoch, 26.02.2020, 19:04 Uhr aktualisiert: 27.02.2020, 16:44 Uhr
Überzeugten zuletzt in Münster wie in Gahlen: Marius Brinkmann und sein Top-Pferd Cidan.
Überzeugten zuletzt in Münster wie in Gahlen: Marius Brinkmann und sein Top-Pferd Cidan. Foto: flo

Cidan ist an sich Stammgast bei den „Rosendorf Classics“. Auch bei der zwölften Auflage, die am morgigen Freitag (28. Februar) beginnt und mit dem Großen Preis am Sonntag, 15 Uhr, endet, sattelt Marius Brinkmann sein bestes Pferd im Stall. Allerdings nur bei einer M**-Prüfung an Tag eins. Dass der 15-jährige Oldenburger Wallach mit dem enormen Sprungvermögen der Großen Tour in Ondrup fernbleibt, hat einen guten Grund, wie sein Reiter ausführt: „Unserer Ergebnisse in Gahlen und Münster wegen dürfen wir in der Woche drauf beim Hallenchampionat in Braunschweig starten. Das ist, so sehr mir das Turnier in Seppenrade am Herzen liegt, natürlich noch mal eine ganz andere Hausnummer. Daher wird Cidan am Wochenende geschont.“

Zwei Nachwuchspferde im Einsatz

Nicht geschont wird der Mann vom RV Lüdinghausen. Die Große Tour bestreitet er mit Romero, acht Jahre, die Youngster-Serie mit dem noch ein Jahr jüngeren Ciolos. Beiden fehle es naturgemäß an Erfahrung, so Brinkmann. Aber: „Zuletzt in Verden ist Romero zum ersten Mal bei einem Drei-Sterne-S-Springen gegangen und hat seine Sache trotz eines Abwurfes sehr ordentlich gemacht.“

Zu den Besonderheiten des Turniers des RV Seppenrade zähle, dass zwar mehr Platz ist als beim K+K-Cup, die Zuschauer aber ähnlich dicht dran sind am Geschehen. „Gerade auf die jüngeren Pferde, die das nicht so gewohnt sind, muss man mitunter beruhigend einwirken“, erklärt der Lokalmatador.

Zu denen, die jedes Jahr wiederkehren, zählt auch Katja Heitbaum. Die Amazone vom RV Herbern reitet „grundsätzlich gern in der Halle“. Wie Brinkmann ist die Mittdreißigern in bestechender Form. In Münster feierte sie auf Akira und Curly Sue beim M*-Springen einen Doppelsieg, mit Curly Sue wurde sie zudem Dritte in einer Prüfung auf Zwei-Sterne-S-Niveau. Beide Pferde, bereits in Gahlen vielfach S-platziert, sind ab Freitag wieder im Einsatz – Akira auf der Mittleren, Curly Sue auf der Großen Tour. Nur das S***-Hauptspringen am Sonntagnachmittag sei für ihre zehnjährige Stute etwas zu anspruchsvoll, so die Herbernerin.

 

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