Volleyball: Ehrung
Prädikat: Besonders wertvoll – DVV zeichnet Pia Fuchs aus

Lüdinghausen -

Der nationale Verband (DVV) hat Pia Fuchs, Hauptangreiferin des Regionalligisten Union Lüdinghausen, zur zweitwertvollsten Spielerin der inzwischen abgebrochenen Saison 2019/20 gekürt. Darüber freut sich nicht nur die 24-Jährige selbst, sondern auch der Abteilungsleiter.

Mittwoch, 06.05.2020, 18:09 Uhr aktualisiert: 08.05.2020, 18:08 Uhr
Halten vorbildlich Abstand: Union-Abteilungsleiter Dirk Havermeier und die Kapitänin des Regionalliga-Teams, Pia Fuchs.
Halten vorbildlich Abstand: Union-Abteilungsleiter Dirk Havermeier und die Kapitänin des Regionalliga-Teams, Pia Fuchs. Foto: Union

Gefühlt zählte Pia Fuchs auch in den vergangenen Jahren schon zu den Besten der Liga. Aber erst jetzt hat die Skipperin des Regionalligisten Union Lüdinghausen es schwarz auf weiß: Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) kürte die 24-Jährige zur zweitwertvollsten Spielerin der inzwischen abgebrochenen Saison – nach Joelle Pos­piech (TuS Herten).

Hintergrund: Seit 2019/20 wird in der vierthöchsten deutschen Spielklasse – wie zuvor schon in den Ligen eins und zwei – eine Akteurin je Team von den gegnerischen Trainern zum MVP (Most Valuable Player) bestimmt. Fuchs erhielt acht der begehrten Plaketten, Pospiech neun. Wobei: Herten hatte zum Zeitpunkt des Abbruchs ein Match mehr ausgetragen als Lüdinghausen.

Ob die 24-Jährige nun die Nummer zwei auf NRW-Ebene oder gar die Beste im Westen ist: Dirk Havermeier macht da keinen Unterschied. „Eine Spielerin wie Pia im Verein zu haben, ist ein echter Glücksfall. Sie ist seit Jahren die tragende Säule in unserem Team, spielt konstant auf hohem Niveau und ist eine großartige Kapitänin. Dabei ist sie ein Vorbild vor allem für unsere vielen jungen Spielerinnen, die viel von ihr lernen“, freut sich der Union-Abteilungsleiter.

Dass Fuchs aktuell, aber auch in der Vergangenheit immer mal wieder von höherklassigen Mannschaften umworben wurde, sei da kein Wunder, so Havermeier. Umso bemerkenswerter, „dass Pia uns immer treu geblieben ist. Von ihrem Leistungsvermögen her könnte sie sicher ein bis zwei Klassen höher spielen“. Die angehende Bauingenieurin, die bereits seit sieben Jahren Teil des Union-Flaggschiffs ist, habe „uns gegenüber immer mit offenen Karten gespielt, sobald es Anfragen anderer Klubs gab“.

Wie sehr die Lüdinghauser ihre Top-Angreiferin wertschätzen, erkennt man auch daran, dass sie Fuchs bei der Suche nach einem neuen Coach – Danuta Brinkmann war Anfang März freigestellt worden – ein Mitspracherecht einräumen. Noch sei indes kein Trainer gefunden, so der Abteilungsleiter. Zusätzlich erschwere die Corona-Krise die Kaderplanung.

Drei Fragen an . . .

 

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