Leichtathletik: 37. Rhein-Ruhr-Marathon
„Home-Run“ für Läufer aus Lüdinghausen und Senden

Lüdinghausen/Senden -

Auch der 37. Rhein-Ruhr-Marathon ist, wen wundert‘s, ausgefallen. Gelaufen sind sechs Lüdinghauser und drei Sendener am Wochenende trotzdem. Nur eben nicht zwischen Düsseldorf und Duisburg, sondern entlang der Stever und des Dortmund-Ems-Kanals.

Montag, 08.06.2020, 17:38 Uhr aktualisiert: 08.06.2020, 17:44 Uhr
Silvia Rusche (v.l.), Jürgen Bathen, Karl
Silvia Rusche (v.l.), Jürgen Bathen, Karl Foto: Lauftreff

Nicht im Revier, sondern an Stever und Dortmund-Ems-Kanal entlang führte für einige Athleten des Lauftreffs Lüdinghausen der 37. Rhein-Ruhr-Marathon . Da das Event von Duisburg nach Düsseldorf und zurück aufgrund der Coronakrise früh abgesagt worden war, wurde der Lauf als „Home-Run“ angeboten, an dem weltweit über 2100 Marathonis am Sonntag teilnahmen.

Julian Wienhölter, Christoph Schlütermann, Karl Berndstrotmann und Jürgen Bathen waren über die 42,195 Kilometer an den Start, Silvia Rusche und Matthias Stobbe hatten sich den Halbmarathon vorgenommen. Gemeinsam ging es über die Kleeblattroute von der Burg Vischering bis zur Verpflegungsstation des DRK an der Rettungswache in Senden.

Die Zeiten standen dabei nicht im Mittelpunkt, die Ergebnisse schickte jeder Teilnehmer online an die Veranstalter. Die Strecke, das bestätigen die Teilnehmer, ist ein echtes Highlight: Waldwege, Moore, Burganlagen, historische Stätten wie der Ort, an dem Lambert von Oer mit dem berühmten Halsband kämpfte, Kanalseitenwege – alle im Topzustand –, Flüsse und immer wieder Höfe, Bildstöcke sowie kleine Kapellen. Alle Lüdinghauser erreichten gesund und fit, aber auch ein wenig erschöpft das Ziel.

Drei Sendener, die für die Laufsportfreunde Münster starten, nutzten den Tag ebenfalls, um den finanziell gebeutelten Veranstalter auf diese Weise zu unterstützen und gleichzeitig in den Wettkampfmodus zu kommen. Jenny Hindersmann absolvierte die 21 Kilometer in 2:03:52 Stunden, Rainer Lid benötigte 1:39:31 Stunden. Eva-Maria Gaszek bewältigte den Marathon in 3:58:38 Stunden.

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