Tennis: Verbandsliga
Blau-Gold-Damen von der schnellen Truppe – Durchmarsch denkbar

Lüdinghausen -

Am Wochenende haben die Damen 30 des TC Blau-Gold Lüdinghausen ihr erstes Match seit dem Aufstieg im Vorjahr bestritten. Im zweiten (und letzten) Saisonspiel am Samstag (20. Juni), 13 Uhr (Stadtfeldstraße), geht es für Mannschaftsführerin Tanja Fallenberg und Co. um alles.

Montag, 15.06.2020, 17:35 Uhr
Gaben sich in Hattingen keine Blöße: Karen Spies, Tanja Fallenberg, Barbara Raesfeld, Dr. Ulrike Tonner (hinten von links), Andrea Heines und Sarah Urmersbach (vorn rechts).
Gaben sich in Hattingen keine Blöße: Karen Spies, Tanja Fallenberg, Barbara Raesfeld, Dr. Ulrike Tonner (hinten von links), Andrea Heines und Sarah Urmersbach (vorn rechts). Foto: BG

Es könnte einer der schnellsten Durchmärsche werden, die es im Tennis je gegeben hat. Binnen acht Tagen hat das Damen 30-Team des TC BG Lüdinghausen – just aus der Münsterland- in die Verbandsliga zurückgekehrt – die Chance, in die Westfalenliga aufzusteigen. Nur ein Sieg fehlt noch zum Coup.

Möglich macht das der ausgedünnte Spielplan. Corona-bedingt wetteifern ganze drei Mannschaften um den Titel. Spieltag eins führte die hiesigen Damen am Wochenende zum TC Ludwigstal Hattingen. Es war ein einseitiges Duell, mit 7:2 setzten sich die Lüdinghauserinnen am Ende durch. Bereits nach den Einzeln stand der Sieg fest. Bemerkenswert: Im Spitzeneinzel fegte Barbara Raesfeld ihre Kontrahentin mit zwei Mal 6:0 vom Court (dass die Hattingerin der Nummer eins von Blau-Gold anschließend den Handschlag verweigerte, hatte natürlich ausschließlich hygienische Gründe).

Somit kommt es jetzt Samstag (20. Juni), 13 Uhr, zum Showdown. Dann ist der TC Bockum-Hövel an der Stadtfeldstaße zu Besuch. Nominell sind die Gäste der Favorit. Deren Top-Frau Maike Sybrecht etwa ist LK 5-Spielerin und damit um sechs Leistungsklassen stärker als Raesfeld. „Aber erstens weiß man nie, wer beim Gegner aufschlägt. Und zweitens sind wir eine homogene, auf allen Positionen stark besetzte Truppe“, erklärt An­drea Heines. Die Nummer drei der Steverstädterinnen, die mal für den 1. TC Hiltrup in der Regionalliga serviert hat, hätte nichts gegen einen Start in der höchsten Spielklasse auf WTV-Ebene 2021 einzuwenden. „Klar, würden wir mitnehmen“, bestätigt Tanja Fallenberg. Nur das Duschen habe am Samstag länger als üblich gedauert, berichtet die Teamführerin. Um jedes Ansteckungsrisiko auszuschließen, durften maximal zwei Besucherinnen gleichzeitig in die Waschräume.

Bezirksklasse kompakt

HerrenRW Dülmen - ASV  5:4Denkbar knapp hat Senden das erste Match verloren. Linus Wermert, Alexander Schnell, Klaus Henning und Wermert/Henning punkteten.Herren 30SVH - TCA  2:4Zwei Matches im Ortsderby waren hart umkämpft. Fabian Frönd (Ascheberg) rang Philipp Temmann ebenso in drei Sätzen nieder wie Herberns Timy Schütte TCA-Mann Philipp Thiemann.Damen 40SVH - GW Hausdülmen  5:1TC Drensteinfurt - BG  4:2Nichts anbrennen ließ Herbern, nur Martina Gröne verlor ihr Einzel. Lüdinghausen trumpfte allein in den Doppeln auf, beide gingen mit 10:8 in Satz drei an die Gäste.

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