Badminton: Regionalliga
Union Lüdinghausen 2 breiter aufgestellt

Lüdinghausen -

Am Samstag, 17 Uhr (Antonius-Gymnasium), beginnt für Union Lüdinghausen 2 das Abenteuer Regionalliga. Gleich am ersten Spieltag gastiert mit dem 1. BC Wipperfeld 2 ein Titelanwärter Hinterm Hagen. Für den Neuling zählt dagegen allein der Klassenerhalt.

Freitag, 21.08.2020, 17:42 Uhr
Freuen sich auf den Saisonbeginn in Liga drei (v.l.): Frederik Stegemann, Eva Janssens, Jan Kemper, Lena Seibert, Raphael Korbel, Karin Schnaase-Beermann, Robin Victor, Paula Jünemann, Trainer Rachmat Hidajat und Hannah Schröder
Freuen sich auf den Saisonbeginn in Liga drei (v.l.): Frederik Stegemann, Eva Janssens, Jan Kemper, Lena Seibert, Raphael Korbel, Karin Schnaase-Beermann, Robin Victor, Paula Jünemann, Trainer Rachmat Hidajat und Hannah Schröder Foto: flo

„Huch“, war Karin Schnaase-Beermanns erster Gedanke, nachdem sie einen Blick auf den Kader des 1. BC Wipperfeld 2 geworfen hatte. Das Team aus dem Oberbergischen, am heutigen Samstag, 17 Uhr (Anton), erster Kontrahent des SC Union Lüdinghausen  2 in Liga drei, sei zumindest in Teilen erstligatauglich. Hintergrund: Kein anderer Klub aus der Beletage hat im Sommer personell derartig zugelegt. Folglich müssen Spieler, die 2019/20 regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz kamen, künftig mit einem Platz in der Reserve vorliebnehmen. „Natürlich weiß man vorher nicht, wen Wipperfeld dann tatsächlich aufbietet“, wiegelt die namhafteste Lüdinghauserin ab. Trotzdem sei mit dem Auftaktgegner in puncto Meisterschaft unbedingt zu rechnen.

Keine leichten Gegner

Was möglicherweise auch für RW Wesel, sieben Tage drauf, 19 Uhr, an gleicher Stelle zu Gast, gilt. Die Mannschaft war, bis Corona kam, Spitzenreiter der zweiten Bundesliga, verzichtete aber auf das Startrecht in der ersten und heuerte stattdessen in der Regionalliga West an. Die Liste ließe sich beliebig fortführen, sogenannte leichte Gegner gibt es für Union 2 in dieser Klasse nicht. „Man darf ja nicht vergessen, wo wir herkommen“, betont Schnaase-Beermann. Sportlich hatte der Unterbau den Oberliga-Titel knapp verpasst. Erst der Rückzug zweier Drittligisten ebnete den Unionisten den Weg in die nächsthöhere Klasse.

Dabei sei das happige Auftaktprogramm vielleicht sogar ganz gut, findet die 35-Jährige: „Dann weiß jeder sofort, was in dieser Liga Sache ist.“ Zwei Teams müssen die Unionisten hinter sich lassen, um nicht gleich nach zwölf Monaten wieder abzusteigen. Was laut Frederik Stegemann „schwer genug“ wird. Klappen könnte es indes, weil die Lüdinghauser Zuwachs bekommen. Zwar hatte der Kapitän nach dem verspäteten Aufstieg erklärt, dass die, die die Vizemeisterschaft in Liga vier erst möglich machten, es grundsätzlich verdient hätten, den Lohn in der Folgesaison zu ernten. Andererseits weiß er, dass der Neuling ohne Verstärkung nicht auskommt.

Neben Schnaase-Beermann sollen bei Bedarf die Ex-Nationalspieler Eva Janssens (siehe unten) und Josche Zurwonne helfen. Weitere Leihgaben der Ersten seien explizit nicht ausgeschlossen, wie deren Teammanager Michael Schnaase erläutert: „Nach drei Einsätzen hat man sich in der Bundesliga festgespielt. Da unsere Saison aber erst Mitte Oktober beginnt, werden wir gerade in den kommenden Wochen die Zweite entsprechend unterstützen.“

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