Fußball: Kreispokal Ahaus/Coesfeld
Union Lüdinghausen: „Der Nils war ein Glücksgriff“

Lüdinghausen -

Starke Nerven benötigten die Trainer von Bezirksligist Union Lüdinghausen in der Pokalpartie beim B-Ligisten Oldenburg Ahaus. Mit 0:2 lag der klare Favorit noch 20 Minuten vor Schluss zurück.

Donnerstag, 24.09.2020, 22:29 Uhr
Ingo Witschenbach musste lange zittern.
Ingo Witschenbach musste lange zittern. Foto: flo

Starke Nerven benötigten die Trainer von Bezirksligist Union Lüdinghausen , Daniel Schürmann und Ingo Witschenbach, am Donnerstagabend in der Pokalpartie beim B-Ligisten 1. FC Oldenburg Ahaus. Mit 0:2 lag der klare Favorit noch 20 Minuten vor Schluss zurück, dann rappelte es noch drei Mal im gegnerischen Kasten. Torschütze in allen drei Fällen: Nils Weimer . Der Knipser war erst kurz nach der Pause eingewechselt worden. „Der Nils war ein Glücksgriff“, meinte ein erleichterter Witschenbach nach dem Schlusspfiff.

Dass die Mannschaft ihn und Schürmann arg auf die Folter gespannt hatte, wollte er seinem Team nicht zum Vorwurf machen. Zum einen habe sich Ahaus als „ganz ordentliche Mannschaft“ erwiesen. Zum anderen habe Union vor allem in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht, dummerweise aber auch ein halbes Dutzend Torchancen versemmelt.

Dann nahm das Trainerduo mit Weimer für Dimitrij Martel einen zweiten Stürmer – neben Muhamed Demir – für einen Verteidiger rein. Das sollte sich zunächst rächen, denn die nun offenere Abwehr trug den Gästen die beiden Gegentreffer durch Mamadou Toure ein. Dann aber rechtfertigte Weimer seine Einwechslung doch noch – und wie . . .

Union: Simm – Martel (51. Weimer), Schürmann, Homann, Krüger – Fl. Hüser, Roters, M. Schmidt (60. Voll), Heck (72. S. Schmidt), Grewe – Demir. Tore: 1:0/2:0 Toure (55./61.), 1:2/2:2/2:3 Weimer (71., 85., 88.).

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