Volleyball: Frauen-Regionalliga
Zweite Niederlage von Union Lüdinghausen

Lüdinghausen -

Zweites Spiel, zweite Niederlage: Mit 1:3 verlor Union Lüdinghausen gegen den VV Humann Essen. Dabei wäre mehr drin gewesen.

Sonntag, 27.09.2020, 19:06 Uhr
Enttäuschte Gesichter: die Union-Spielerinnen Larissa Ruwe (v.l.), Sina Allzeit, Hannah Hartmann, Frieda Zurhove, Laura Braun und Marleen Beuers.
Enttäuschte Gesichter: die Union-Spielerinnen Larissa Ruwe (v.l.), Sina Allzeit, Hannah Hartmann, Frieda Zurhove, Laura Braun und Marleen Beuers. Foto: Besse

„Wir können besser spielen. Wir müssen mehr und vor allem komplett trainieren. Und wir haben noch zu wenig Spielpraxis.“ Enttäuscht, aber keinesfalls ratlos war Trainer Suha Yaglioglu nach der 1:3-Heimniederlage der Lüdinghauser Volleyballerinnen am frühen Sonntagabend gegen den VV Humann Essen (22:25, 13:25, 25:18, 19:25). „Wir haben zu wenig Spielpraxis.“

Nach der coronabedingt übersichtlichen Vorbereitung waren die Schwarz-Roten vor drei Wochen mit einer klaren Heimniederlage gegen Hörde 2 in die Regionalliga-Spielzeit eingestiegen. Die zweite Partie gegen Essen brachte immerhin einen – hochverdienten – Satzgewinn, aber noch keinen Punkt für die Tabelle.

Dabei hätten die Gastgeberinnen den ersten und den vierten Satz durchaus gewinnen können, wenn sie nicht über ihre vielen Eigenfehler gestolpert wären. Durchgang eins verloren sie am Ende nur knapp, im vierten hatten sie mit 6:2- und 7:4-Führungen immerhin ein Fundament für den Satzausgleich gelegt. Doch davon ließen sich die Essenerinnen nicht den Schneid abkaufen.

Ganz anderes im vorhergehenden Satz. Nach der klaren Niederlage im zweiten Durchgang hatte Yaglioglu seine Sechs mit einer neuen Zusammenstellung aufs Parkett gebracht. Und die zeigte, wozu das Team fähig ist. Nach einer Aufschlagserie von Louisa Kaiser lag es mit 6:2 vorne. Und diesmal lief der Motor rund. Die Annahme war stabil, das Zuspiel sauber, der Angriff effektiv. Mit einem klaren Vorsprung ging Lüdinghausen über die Ziellinie, die Karten schienen neu gemischt. Doch nach einer guten ersten Hälfte in Satz vier schlichen sich die alten Fehler wieder ein. Essen ergriff die Initiative und gab sie nicht mehr her.

Union: Allzeit, Beuers, Braun, K. Deilmann, Hartmann, Jeschke, Kaiser, Kraus, Ruwe, Zurhove.

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