Badminton: Bundesliga
Premieren im Jubiläumsjahr für Union Lüdinghausen und Co.

Lüdinghausen -

Für Union Lüdinghausen ist es die 19. Spielzeit in der Beletage, die es ihrerseits bereits seit einem halben Jahrhundert gibt. Einiges hat sich bewährt in dieser Zeit, anderes gab’s noch nie.

Freitag, 09.10.2020, 19:18 Uhr
Der Hans-Riegel-Pokal fand 2020 coronabedingt keinen Abnehmer. Das gab’s in 50 Jahren noch nie.
Der Hans-Riegel-Pokal fand 2020 coronabedingt keinen Abnehmer. Das gab’s in 50 Jahren noch nie. Foto: flo

Wenn am Sonntag in einer Woche (18. Oktober) die zehn Erstligisten in die Badminton-Bundesligasaison 2020/2021 starten, erwartet die Mannschaften zum einen ein besonderes Jubiläum, zum anderen kommt es in verschiedener Hinsicht zu einer Premiere: Eingeführt zur Spielzeit 1971/1972, steht also die 50. Saison im Oberhaus an. Dabei sind zwei Vereine – die SG Schorndorf (Landesverband Baden-Württemberg) und der SV GutsMuths Jena (Thüringen) – erstmalig in der Eliteklasse vertreten.

Da die Spieltage, die in der Saison 2019/2020 noch im Rahmen der Punktspielrunde angestanden hätten, sowie die anschließenden Play-off-Partien und das Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft nicht nachgeholt wurden, geht außerdem zum ersten Mal keine Mannschaft als Titelverteidiger an den Start.

Eine Neuerung besteht darüber hinaus darin, dass die bevorstehende Spielzeit die erste ist, die organisatorisch unter dem Dach des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) ablaufen wird. Dieser verfolgt das Ziel, den am Ligaspielbetrieb beteiligten Vereinen mehr Eigenständigkeit unter dem Dach des DBV zu verschaffen, insbesondere in Bezug auf die Durchführung der Meisterschaftsspieler und deren Vermarktung.

Die Punktspielrunde wird am 11. April (Sonntag) mit den Begegnungen des 18. Spieltages abgeschlossen. Wer danach Tabellenrang eins oder zwei belegt, steht automatisch im Final-Four. Die Endrunde um den „Riegel-Pokal“ ist für den 8. und 9. Mai (Samstag/Sonntag) vorgesehen. Die beiden weiteren Teilnehmer werden in den Play-off-Viertelfinals ermittelt (24./25. April). Der Tabellendritte nach Abschluss der Hauptrunde trifft dort daheim auf den Sechsten, der Vierte empfängt den Fünften.

In der Hin- und der Rückrunde werden 2020/2021 wie gehabt pro Begegnung sieben Matches bestritten: zwei Herreneinzel, ein Dameneinzel, zwei Herrendoppel, ein Damendoppel und ein Mixed. Bei einem Endstand von 7:0 respektive 6:1 erhält die Siegermannschaft drei Punkte. Geht das Aufeinandertreffen 5:2 aus, werden dem Gewinner zwei Punkte zugesprochen. Steht es nach den sieben Matches 4:3, bekommt der Sieger zwei Punkte und der unterlegene Verein einen Punkt. Der Zehnte und Letzte steigt automatisch ab, der Neunte trifft in einer Dreierrunde Ende April auf die Meister der beiden Zweitligastaffeln (Nord/Süd). Die beiden besten Teams dürfen dann 2021/2022 in der Eliteklasse antreten.

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