Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen ganz schön souverän

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat die Saisonpremiere bei Neuling SG Schorndorf maximal erfolgreich bestritten. Nach zweieinhalb Stunden war der 6:1-Auswärtssieg perfekt. Eine Gästespielerin gab in zwei Duellen nicht einen einzigen Durchgang ab.

Sonntag, 18.10.2020, 15:59 Uhr
Matchwinnerin Eva Janssens (l.), hier an der Seite von Linda Efler, gab am Sonntagnachmittag nicht einen einzigen Satz ab.
Matchwinnerin Eva Janssens (l.), hier an der Seite von Linda Efler, gab am Sonntagnachmittag nicht einen einzigen Satz ab. Foto: chrb

Das ging – vom Ergebnis her – glatter als erwartet: Mit 6:1 hat Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen das Auftaktmatch bei Aufsteiger SG Schorndorf gewonnen und die weite Heimreise aus dem Schwäbischen mit drei Zählern im Gepäck angetreten.

Allerdings musste der Deutsche Meister von 2014 anfangs, in den Herren-Doppeln, Schwerstarbeit verrichten. Max Weißkirchen /Ties van der Lecq und Aram Mahmoud /Josche Zurwonne brauchen – jeweils nach 1:2-Rückstand – fünf Durchgänge, um zum Erfolg zu kommen. Weniger Mühe hatten Linda Efler/Eva Janssens bei ihrem 3:0-Sieg über Xenia Kölmel/Kerstin Wagner.

Dann die erste kleinere Überraschung: Janssens, für die in Dänemark weilende Yvonne Li eingesprungen und fürwahr keine Einzel-Spezialistin, schlug die bei ihrer Erstliga-Premiere übernervöse Jungnationalspielerin Kölmel dank all ihrer Cleverness in drei Durchgängen. Somit war der Auswärtserfolg beim Stand von 0:4 nach nur 75 Minuten in trockenen Tüchern.

Einzige offene Frage zu dem Zeitpunkt: Würden es die von Teammanager Michael Schnaase ursprünglich anvisierten zwei Zähler oder gar die maximale Ausbeute? Mit der Antwort hielten sich Weißkirchen (schlug Leon Seiwald, 2019 immerhin Österreichischer Staatsmeister, in vier Sätzen) und Mahmoud (relativ lockeres 3:0 über David Kramer) nicht länger auf als nötig. Die Fünfsatzniederlage von Efler/van der Lecq im abschließenden Mixed gegen Wagner/Alexander Dunn hatte nurmehr statistischen Wert.

„Besser geht’s kaum“, kommentierte Schnaase den Ausgang. Und das nach dem ganzen Stress im Vorfeld. Die Niederländer van der Lecq und Mahmoud, zuvor noch schnell negativ auf Covid-19 getestet, waren am Samstag erst kurz nach Mitternacht in Lüdinghausen eingetroffen. Gut sechs Stunden später war der Union-Tross bereits auf der Autobahn.

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