Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen: Gegenwind im Norden

Lüdinghausen -

Beim SV Trittau bekommt es Union Lüdinghausen am Sonntag nicht gerade mit einem Lieblingsgegner zu tun. Dazu ist Teammanager Schnaase mächtig im Stress – was an Corona, aber auch am bevorstehenden Turnier in Saarbrücken liegt.

Samstag, 24.10.2020, 10:30 Uhr
Die Badmintonschläger liegen bereit. Noch trotzt die Bundesliga den durch Corona hervorgerufenen Komplikationen
Die Badmintonschläger liegen bereit. Noch trotzt die Bundesliga den durch Corona hervorgerufenen Komplikationen Foto: flo

Wie lange geht das noch gut? Diese Frage muss sich Union-Teammanager Michael Schnaase derzeit stellen, wenn es darum geht, die soeben erst begonnen Badminton-Bundesligasaison weiter fortzuführen. Denn Corona hat gleich mehrere Auswirkungen – nicht nur auf das Team von Union Lüdinghausen .

Vor dem Auswärtsspiel am morgigen Sonntag im hohen Norden beim TSV Trittau müssen die Spieler, die aus den Niederlanden anreisen, einen frischen Coronatest vorweisen. Bezahlen muss ihn Union 08. Nach der Begegnung muss Schnaase dann auch dafür sorgen, dass die Spieler möglichst schnell nach Saarbrücken reisen. Dort beginnt am Dienstag eines der wenigen internationalen Turniere. Doch vorher muss auch dort rechtzeitig ein Coronatest absolviert werden.

Schnaase schaut auch schon in Richtung erste Heimspiele, die am 7. und 8. November (Samstag/Sonntag) gegen Jena und Wipperfeld stattfinden sollen. Noch weiß keiner, ob dann in der Sporthalle des Antonius-Gymnasiums überhaupt Zuschauer zugelassen werden – und die sind für den Verein sehr wichtig, nicht nur wegen der lautstarken Unterstützung, sondern auch in finanzieller Hinsicht.

Doch zunächst steht die Partie in Trittau vor der Tür. Schnaase hat trotz der Komplikationen durch Corona ein schlagkräftiges Team zusammengestellt, das am Sonntag bestehen soll.

Die Gastgeber aus dem Norden haben ihr Team kräftig umgebaut und ihre Haut bei der 1:6-Niederlage beim Titelfavoriten Wipperfeld trotz des am Ende deutlichen Ergebnisses teuer verkauft. „Das wird eine schwere Begegnung“, weiß Schnaase – zumal Union des Öfteren in Trittau nicht gut ausgesehen hat. Das Ziel ist allerdings, mindestens einen Punkt für die Tabelle zu ergattern, der bei einer 3:4-Niederlage erreicht wäre. Noch schöner wäre allerdings ein Sieg, der auch Rückenwind für die nächsten Wochen bedeuten würde.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7646094?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35335%2F
Nachrichten-Ticker